Erwachsenenbildung

in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk
Ansprechpartner Manfred Frei

Max Ernst und Hans Arp – Das Lob der Unvernunft

Allgemeinbildungskurs in Weilimdorf

Zwischen dem 28-jährigen Hans Arp, der als deutscher Staatsbürger in Straßburg geboren wurde, und dem fünf Jahre jüngeren Rheinländer Max Ernst begann im Kriegsjahr 1914 eine lebenslange Freundschaft, genau genommen dauerte sie 52 Jahre. Zahlreiche gemeinsame Projekte der Seelenverwandten lassen erkennen, wie dicht beisammen ihre künstlerischen Ziele und Vorstellungen lagen. Lärm und Spaßwaren beiden Künstlern ein Leben lang zu eigen. So schon 1919, als Arp nach Köln zog und zusammen mit Max Ernst und Alfred Grünwald alias Johannes Theodor Baargeld die Kölner Dadagruppe gründete. In den 1920ern
lockte schließlich die Kunstmetropole Paris und beide Künstler stießen zum Kreis der Surrealisten. Ernst und Arp haben jeweils auf ihre Weise ein Oeuvre von enormer Bandbreite hervorgebracht, dessen Erfindungsreichtum und Umgang mit zum Teil ungewöhnlichen Techniken bis heute besticht.

Termine: 16.09./23.09./30.09./07.10./14.10.2019

im Gemeindezentrum (Olymp)

Kosten: 30 Euro für die 5 Termine.

Termine (immer montags) 18:30 – 20 Uhr

Kursleiterin: Ulla Groha, Kunsthistorkerin

Anmeldung: Schriftlich oder telefonisch beim Kath. Bildungswerk, Königstraße 7, Stuttgart. Telefon: 0711 70 50 600.
Bitte bei der Anmeldung immer die Kursnummer K-129-2-2312 angeben!

Fasching in St. Theresia

Nächstes Jahr wieder.

Freitagsrunde – Frauenkreis

Unsere Damen der Freitagsrunde treffen sich am Freitag, 20. September, 9.30 Uhr im Gemeindesaal.
Zu Gast wird Herr Franz Schneider mit dem Thema „60-iger Jahre“ sein.

Unsere Damen der Freitagsrunde treffen sich Freitag, 18. Oktober, ab 9.30 Uhr im Gemeindesaal. Zu Gast ist Frau
Renate Kalmbach die zum Thema „Älter werden“ sprechen wird.

Ökumenischer Seniorentreff im Bonhoeffer-Gemeindehaus

Am Mittwoch, 18. September ab 14.30 Uhr: Treffen im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum in der Wormser Straße 23.
Zu Gast ist Herr Thomas Großer der Geschichten aus 13 Berufsjahren in Nigeria rzählen wird.

Am Mittwoch, 16. Oktober ab 14.30 Uhr Treffen im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum in der Wormser Straße 23.
Geplant ist ein Herbstfest – alles über Nüsse und Nusskuchen.

Ökumenischer Altenclub in St. Theresia

Am Mittwoch, 2. Oktober ab 15 Uhr treffen sich unsere Senioren des ökumenischen Altenclubs im Gemeindesaal.
Als Gast dürfen wir unsere Bezirksvorsteherin, Frau Ulrike Zich, begrüßen.

Trauertreff

Nächster Termin ist am, Mittwoch, 9. Oktober, 17 – 18.45 Uhr im Gemeindehaus.

Strick-Treff

Unsere Strickrunde trifft sich nach der Sommerpause zum ersten Mal wieder am Mittwoch, 11. September ab 15 Uhr im Gemeindesaal.

Wandergruppe

Dienstag, 17. September

Vom höchsten natürlichen Punkt Stuttgarts ins Feuerbachtal:

Tageswanderung: U6 – 91 – 92 bis Forsthaus II.
Wanderung vom Rötelberg teils steil ins Botnanger Knaupental.
Treff: 9.40 Uhr Löwen-Markt
Gehzeit: 2¾ Std.
Führung: Rudolf Uhl

Halbtagswanderung: U6 – 91 bis Botnanger Freibad.
Weiter mit den Tageswanderern über Heimberg und Walpenreute nach Feuerbach.
Treff: 15.10 Uhr Löwen-Markt
Gehzeit 1¾ Std
Führung: Gisela Hirt

Dienstag, 15. Oktober

Wanderung auf dem Rössleweg: U6 – U13 bis Hedelfingen.
Wanderung: Hedelfingen über die Waldebene Ost zur Geroksruhe.
Treff: 10 Uhr Löwen-Markt
Gehzeit: 3 Std.
Führung: Barbara Hartung und Gisela Hirt

 

Gemeindebeschreibung

Nach der Zählung vom 25. August 2011 gehören zur Gemeinde 4.754 Gemeindemitglieder.

Danach sind
0 – 14 Jahre:   546
15 – 30 Jahre :   933
31 – 50 Jahre:   1362
51 – 70 Jahre:   1251
über 71 Jahre:   662

Zu unserer Gemeinde gehören die Stadtteile: Wolfbusch, Reisach, Durlehau und Pfaffenäcker.

Im Bereich unserer Gemeinde sind zwei Grund- und Hauptschulen (eine baldige Werkrealschule), eine Realschule, ein Gymnasium und eine Förderschule.

Geschichte der Kirchengemeinde St. Theresia

Die Stadtgemeinde Weil im Dorf wird im Jahr 1243 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Mai 1933 wurde Weilimdorf nach Stuttgart eingemeindet.

In Stuttgart war St. Eberhard als erste Gemeinde nach der Reformation geweiht worden. Im Jahr 1895 wurde in Feuerbach eine kleine Kirche gebaut.

Als 1898 Feuerbach selbständige Pfarrverweserei wurde, hatte die St. Josefs Gemeinde auch Weilimdorf zu betreuen, wo im Jahr 1905 erst 28 Katholiken wohnten. Im Jahr 1937 waren es schon ca.1000 katholische Einwohner in Stuttgart-Weilimdorf.

Am 6. September wurde Vikar Leopold Schweizer aus Feuerbach zum ersten Pfarrverweser bestimmt.

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8. Juni 1952

Grundsteinlegung

Weihnachten 1952

Erste Eucharistiefeier

“Der kleine Weg” als erstes regelmäßges Mitteilungsblatt der Gemeinde

3. Mai 1953

Weihe der Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu durch Weihbischof Walter Sedlmeier. Damit Erhebung zur Stadtpfarrei.

—————-(aus der Festschrift “50 Jahre St. Theresia” – wird ergänzt/fortgesetzt (Stand 19.09.2019)

 

 

 

 

Prägende Persönlichkeiten der Kirchengemeinde

Pfarrer Hanns Schäfer

Man kann wohl Zurecht vom Ende einer Ära sprechen: am 21. August 1976 kam er als Pfarrer in die Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf; am 1. Oktober 2016 wurde er nach 40jähriger Dienstzeit am Patrozinium der Kirchengemeinde St. Theresia in den Ruhestand verabschiedet.

Den Auftakt zu dem ganztägigen Festprogramm bildete ein feierlicher Gottesdienst mit Chor und Orchester sowie mit der ein oder anderen Überraschung. So wurde er am Altar unterstützt von einem seiner ersten Chefs, Pfarrer Johannes Gräßle, und einem seiner ersten Oberministranten, Pfarrer Martin Raiser.

Den Altarraum teilten sich bei diesem Gottesdienst deutlich mehr Ministranten als üblich. Denn rund 20 Ehemalige aus 4-5 Ministrantengenerationen hatten sich dazu entschlossen, für den Abschied von ihrem Pfarrer noch einmal den Ministrantenkittel überzustreifen.

Aber auch sonst war die Kirche so gut gefüllt, wie es Pfarrer Schäfer am besten gefällt. Schon einige Zeit vor Gottesdienstbeginn waren die Bänke bis auf den letzten Platz besetzt. Für einen großen Teil der Besucher gab es deshalb nur noch Stehplätze.

Neben dem Kirchenchor beteiligten sich auch eine große Gruppe Kinder und Jugendliche am musikalischen Programm. Passend zum Anlass sangen sie mit „Geh den Weg, denn Du gehst ihn nicht allein“ eine Komposition des langjährigen ehemaligen Organisten und Chorleiters Rafael Krol.

Auf den Festgottesdienst folgte ein langes, abwechslungsreiches Programm im Gemeindesaal, der förmlich aus den Nähten platzte. Nicht nur viele aktuelle und ehemalige Gemeindemitglieder waren gekommen. Auch der ein oder andere Ehrengast war dabei, um Pfarrer Schäfer seinen Dank für die geleistete Arbeit der vergangenen vier Jahrzehnte auszusprechen.

Viele Bewegendes, Nachdenkliches aber auch Unterhaltsames gab es in den Reden zu erhören. So erklärte etwa Bezirksvorsteherin Ulrike Zich, woran neu Zugezogene Pfarrer Schäfer ganz einfach erkennen können: an der König Ludwig Frisur, den Lederhosen und dem Bayern München Schal.

Und Stadtdekan Monsignore Christian Hermes meinte, er habe immer gedacht, Don Camillo aus den Fernsehfilmen gebe es nur in Schwarz/Weiß. Aber als er Pfarrer Schäfer näher kennengelernt habe, sei ihm klargeworden: das gibt es auch in Farbe.

Bunt ging auch das Nachmittagsprogramm weiter. Beim alljährlichen „Jugend stellt sich vor“ führten die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde verschiedene Tänze, Filme und die traditionelle Minioper auf, was bei den Besuchern rundum sehr gut ankam.

Bei ein paar Würsten vom Grill und dem ein oder anderen kühlen Getränk klang der Tag dann ganz gemütlich aus. Ein ganz besonderer Tag, an dem ein Wort sicherlich am häufigsten genutzt wurde: Danke. Danke für 40 Jahre unermüdlichen und engagierten Einsatz. Und dass Pfarrer Schäfer durch seine Arbeit das Leben hunderter Gemeindemitglieder mitgeprägt hat, war an diesem Tag ganz besonders spürbar.