Erwachsenenbildung

in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk
Ansprechpartner Manfred Frei

„… und hat als Weib unglaubliches Talent.“ Künstlerinnen aus dem Ländle – Louise Duttenhofer und Ludovike Simanowiz

Ludovike Simanowiz und Luise Duttenhofer sind Künstlerinnen aus dem Remstal, die an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert ungewöhnliche Lebenswege gingen und somit in ihrer Zeit eine besondere Rolle unter den Kunst schaffenden Frauen einnahmen. Denn trotz der Schwierigkeiten, auf die Frauen damals stießen, wenn sie sich professionell künstlerisch betätigen wollten, versuchten beide im Rahmen des möglichen ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Während die 1759 in Schorndorf zur Welt gekommene Ludovike Simanowiz geb. Reichenbach sogar mehrfach alleine nach Paris reiste, um sich an den neuesten künstlerischen Strömungen zu orientieren, unternahm Luise Duttenhofer geb. Hummel, die 1776 in Waiblingen das Licht der Welt erblickte, mit ihrem Mann eine ausgedehnte Romreise, um die antike und italienische Kunst zu studieren. Doch beide erlebten auch die Grenzen ihrer künstlerischen Entwicklung. Simanowiz war durch die frühe Invalidität ihres Mannes gezwungen, die Kunst mittels Porträtaufträge als reinen Broterwerb auszuüben, und Duttenhofer musste sich früh auf die Technik des Scherenschnittes
beschränken, da ihr eine malerische Ausbildung versagt blieb. Doch mit dieser, meist von Dilettantinnen praktizierten Technik, schuf sie mitunter Arbeiten, die ihren Sinn für Witz, ihr Gespür für Komik und ihren Mut zur Satire belegen.

Kursleiterin: Ulla Groha, Kunsthistorikerin und Museumspädagogin,
Termine: 11,/18./25. März, 1. / 8. April
immer montags, 18.30 – 20 Uhr (bitte neue Uhrzeit beachten!)
im Gemeindezentrum St. Theresia, Pirmasenser Str. 8, Stuttgart-Weilimdorf.
Kursgebühr: 30 Euro für 5 Abende.
Anmeldung: Schriftlich oder telefonisch beim Katholischen Bildungswerk, Königstraße 7, 70173 Stuttgart, Tel.: 0711/70 50 600
(Bitte bei der Anmeldung immer die Kurs-Nummer 19-1-2302 angeben).

Fasching in St. Theresia

Nächstes Jahr wieder.

Freitagsrunde – Frauenkreis

Achtung! Terminänderung !
Unsere Damen treffen sich ausnahmsweise am Donnerstag, 14. März ab 10 Uhr im Gemeindesaal.
Zu Gast ist Herr Dr. Peter Kottlorz der Ihnen sein neues Buch „Den Tod überleben“ vorstellen und mit Ihnen ins Gespräch kommen möchte.

Ökumenischer Seniorentreff im Bonhoeffer-Gemeindehaus

Am Mittwoch, 20. März ab 14.30 Uhr Treffen im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum in der Wormser Straße 23:
Zu Gast an diesem Nachmittag ist Frau Quant mit dem Thema: „Glasfenster-Botschaften in Licht und Farbe“.

 

Ökumenischer Altenclub in St. Theresia

Infos wieder im nächsten Monat.

Strick-Treff

Der nächste Strick-Treff ist am Mittwoch, 20. März, 15 Uhr im Gemeindesaal.
Alle Interessierten und Strick-Begeisterte sind herzlich eingeladen.

Wandergruppe

19. März

Wanderung am Rundweg bei Vaihingen/Enz:
Tageswanderung: U6 – 503 bis Enzweihingen B 10.
Wanderung ab Enzweihingen. (Pause mit Rucksackvesper).
Treff: 9.10 Uhr Löwen-Markt
Gesamtgehzeit: 5 Std. Führung: Manfred Fleischer

Halbtagswanderung:
U6 – 503 bis Vaihingen/Enz. Ab Kreuzung Bahnhofstr./ Franckstr. mit den
Tageswanderern bis Enzweihingen.
Treff: 13.10 Uhr Löwen-Markt – 4 Zonen-Ticket
Gehzeit: 1 Std. Führung: Lissi Kummer

 

Gemeindebeschreibung

Nach der Zählung vom 25. August 2011 gehören zur Gemeinde 4.754 Gemeindemitglieder.

Danach sind
0 – 14 Jahre:   546
15 – 30 Jahre :   933
31 – 50 Jahre:   1362
51 – 70 Jahre:   1251
über 71 Jahre:   662

Zu unserer Gemeinde gehören die Stadtteile: Wolfbusch, Reisach, Durlehau und Pfaffenäcker.

Im Bereich unserer Gemeinde sind zwei Grund- und Hauptschulen (eine baldige Werkrealschule), eine Realschule, ein Gymnasium und eine Förderschule.

Geschichte der Kirchengemeinde St. Theresia

Die Stadtgemeinde Weil im Dorf wird im Jahr 1243 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Mai 1933 wurde Weilimdorf nach Stuttgart eingemeindet.

In Stuttgart war St. Eberhard als erste Gemeinde nach der Reformation geweiht worden. Im Jahr 1895 wurde in Feuerbach eine kleine Kirche gebaut.

Als 1898 Feuerbach selbständige Pfarrverweserei wurde, hatte die St. Josefs Gemeinde auch Weilimdorf zu betreuen, wo im Jahr 1905 erst 28 Katholiken wohnten. Im Jahr 1937 waren es schon ca.1000 katholische Einwohner in Stuttgart-Weilimdorf.

Am 6. September wurde Vikar Leopold Schweizer aus Feuerbach zum ersten Pfarrverweser bestimmt.

Prägende Persönlichkeiten der Kirchengemeinde

Pfarrer Hanns Schäfer

Man kann wohl Zurecht vom Ende einer Ära sprechen: am 21. August 1976 kam er als Pfarrer in die Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf; am 1. Oktober 2016 wurde er nach 40jähriger Dienstzeit am Patrozinium der Kirchengemeinde St. Theresia in den Ruhestand verabschiedet.

Den Auftakt zu dem ganztägigen Festprogramm bildete ein feierlicher Gottesdienst mit Chor und Orchester sowie mit der ein oder anderen Überraschung. So wurde er am Altar unterstützt von einem seiner ersten Chefs, Pfarrer Johannes Gräßle, und einem seiner ersten Oberministranten, Pfarrer Martin Raiser.

Den Altarraum teilten sich bei diesem Gottesdienst deutlich mehr Ministranten als üblich. Denn rund 20 Ehemalige aus 4-5 Ministrantengenerationen hatten sich dazu entschlossen, für den Abschied von ihrem Pfarrer noch einmal den Ministrantenkittel überzustreifen.

Aber auch sonst war die Kirche so gut gefüllt, wie es Pfarrer Schäfer am besten gefällt. Schon einige Zeit vor Gottesdienstbeginn waren die Bänke bis auf den letzten Platz besetzt. Für einen großen Teil der Besucher gab es deshalb nur noch Stehplätze.

Neben dem Kirchenchor beteiligten sich auch eine große Gruppe Kinder und Jugendliche am musikalischen Programm. Passend zum Anlass sangen sie mit „Geh den Weg, denn Du gehst ihn nicht allein“ eine Komposition des langjährigen ehemaligen Organisten und Chorleiters Rafael Krol.

Auf den Festgottesdienst folgte ein langes, abwechslungsreiches Programm im Gemeindesaal, der förmlich aus den Nähten platzte. Nicht nur viele aktuelle und ehemalige Gemeindemitglieder waren gekommen. Auch der ein oder andere Ehrengast war dabei, um Pfarrer Schäfer seinen Dank für die geleistete Arbeit der vergangenen vier Jahrzehnte auszusprechen.

Viele Bewegendes, Nachdenkliches aber auch Unterhaltsames gab es in den Reden zu erhören. So erklärte etwa Bezirksvorsteherin Ulrike Zich, woran neu Zugezogene Pfarrer Schäfer ganz einfach erkennen können: an der König Ludwig Frisur, den Lederhosen und dem Bayern München Schal.

Und Stadtdekan Monsignore Christian Hermes meinte, er habe immer gedacht, Don Camillo aus den Fernsehfilmen gebe es nur in Schwarz/Weiß. Aber als er Pfarrer Schäfer näher kennengelernt habe, sei ihm klargeworden: das gibt es auch in Farbe.

Bunt ging auch das Nachmittagsprogramm weiter. Beim alljährlichen „Jugend stellt sich vor“ führten die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde verschiedene Tänze, Filme und die traditionelle Minioper auf, was bei den Besuchern rundum sehr gut ankam.

Bei ein paar Würsten vom Grill und dem ein oder anderen kühlen Getränk klang der Tag dann ganz gemütlich aus. Ein ganz besonderer Tag, an dem ein Wort sicherlich am häufigsten genutzt wurde: Danke. Danke für 40 Jahre unermüdlichen und engagierten Einsatz. Und dass Pfarrer Schäfer durch seine Arbeit das Leben hunderter Gemeindemitglieder mitgeprägt hat, war an diesem Tag ganz besonders spürbar.