Erwachsenenbildung

in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk
Ansprechpartner Manfred Frei

Fasching in St. Theresia

Bravo Hits und Lila Pause – die St. Theresia 90er-Sause an Fasching

Buffalo Schuhe, Jeans, T-Shirts und Pullover in Neonfarben, die Mädchen liefen bauchnabelfrei rum. Das waren die Modetrends in den 1990er Jahren. Im Fernsehen liefen Alf, Baywatch und Beverly Hills 90210. Mit seinem Discman hörte man die Spice Girls und Take That. Viele hatten keine Zeit für Freunde, weil sie ihr Tamagotchi füttern mussten oder auf dem Gameboy spielen wollten. Wer „in“ sein wollte, ließ sich am Steißbein ein „Arschgeweih“ als Tattoo stechen. Und wer weniger mutig war, hing sich einen Schnuller als Kette um den Hals. Eine verrückte Zeit! Und genauso verrückt wollen wir an der Fasnet 2020 mit Ihnen und Euch feiern.

Traditioneller Start ist der Jugendfasching am Freitag den 21. Februar. Bringt alle eure Freunde und Freundinnen mit, dann wird unser Saal noch voller als im vergangenen Jahr. Ein DJ legt die richtige Mucke zur Fasnetsparty auf. Die Auftritte der Royal Club Dancers und der Mädchengarde von St.Theresia solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen.

Beim Gemeindefasching am Samstag den 22. Februar ab 19 Uhr sorgen dann wieder „Toni & Elmar and Friends“ für die einmalige Stimmung im Saal. Dazu die Guggenmusiker von den Los Titzos, die beiden Tanzgarden und natürlich Sie im 90er Jahre-Outfit – dann ist unser Gemeindefasching komplett.

Pflichttermin für alle Kinder in und um Weilimdorf ist unser großer Kinderfasching am Sonntag den 23. Februar ab 15 Uhr mit vielen Polonaisen, Spielen und Musik zum Tanzen.

Eintrittskarten für den Gemeindefasching gibt es am Wochenende 11./12. Januar nach den Gottesdiensten in St.Theresia und ab Montag 13. Januar beim Sport Shop Anton in Weilimdorf, Solitudestraße 234 zu kaufen. Tickets kosten im Vorverkauf 15 Euro, falls noch vorhanden an der Abendkasse 18 Euro. Der Jugendfasching kostet vor Ort 5 Euro pro Ticket, der Kinderfasching 2 Euro.

Freitagsrunde – Frauenkreis

Am Freitag, 21. Februar treffen sich die Damen der Freitagsrunde ab 9 Uhr im Gemeindesaal.
Zu Gast ist Frau Porten mit einem Vortrag zur schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Ökumenischer Seniorentreff im Bonhoeffer-Gemeindehaus

Am Mittwoch, 19. Februar ab 14.30 Uhr Treffen im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum in der Wormser Straße 23. Thema an diesem Nachmittag: „Wie knitze Schwaben die Welt veränderten – neue Geschichten” vorgestellt von Herrn Pfarrer Kaiser.

Ökumenischer Altenclub in St. Theresia

Im Februar kein Treffen.

Trauertreff

Termine: 12. Februar und 12. März jeweils um 17 Uhr im Gemeindehaus St. Theresia.
Bitte informieren Sie sich bei Diakon Wellner

Strick-Treff

Im Februar kein Treffen.

Wandergruppe

Wanderung auf dem Martinusweg am 18. Februar

Tageswanderung: U6 – S6 bis Malmsheim.
Wanderung: Malmsheim – Renningen (Pause mit Rucksackvesper) – Silberberg.
Treff: 9.50 Uhr Löwen-Markt
Gesamtgehzeit: 3 Std
Führung: Reinhold Göggerle

Halbtagswanderung:
U6 – S6 bis Silberberg.
Weiter mit den Tageswanderern nach Leonberg.
Treff: 13.20 Uhr Löwen-Markt
Gehzeit: 1 Std.
Führung: Rudolf Uhl

 

Gemeindebeschreibung

Nach der Zählung vom 25. August 2011 gehören zur Gemeinde 4.754 Gemeindemitglieder.

Danach sind
0 – 14 Jahre:   546
15 – 30 Jahre :   933
31 – 50 Jahre:   1362
51 – 70 Jahre:   1251
über 71 Jahre:   662

Zu unserer Gemeinde gehören die Stadtteile: Wolfbusch, Reisach, Durlehau und Pfaffenäcker.

Im Bereich unserer Gemeinde sind zwei Grund- und Hauptschulen (eine baldige Werkrealschule), eine Realschule, ein Gymnasium und eine Förderschule.

Geschichte der Kirchengemeinde St. Theresia

Die Stadtgemeinde Weil im Dorf wird im Jahr 1243 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Mai 1933 wurde Weilimdorf nach Stuttgart eingemeindet.

In Stuttgart war St. Eberhard als erste Gemeinde nach der Reformation geweiht worden. Im Jahr 1895 wurde in Feuerbach eine kleine Kirche gebaut.

Als 1898 Feuerbach selbständige Pfarrverweserei wurde, hatte die St. Josefs Gemeinde auch Weilimdorf zu betreuen, wo im Jahr 1905 erst 28 Katholiken wohnten. Im Jahr 1937 waren es schon ca.1000 katholische Einwohner in Stuttgart-Weilimdorf.

Am 6. September wurde Vikar Leopold Schweizer aus Feuerbach zum ersten Pfarrverweser bestimmt.

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8. Juni 1952

Grundsteinlegung

Weihnachten 1952

Erste Eucharistiefeier

“Der kleine Weg” als erstes regelmäßges Mitteilungsblatt der Gemeinde

3. Mai 1953

Weihe der Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu durch Weihbischof Walter Sedlmeier. Damit Erhebung zur Stadtpfarrei.

—————-(aus der Festschrift “50 Jahre St. Theresia” – wird ergänzt/fortgesetzt (Stand 19.09.2019)

 

 

 

 

Prägende Persönlichkeiten der Kirchengemeinde

Pfarrer Hanns Schäfer

Man kann wohl Zurecht vom Ende einer Ära sprechen: am 21. August 1976 kam er als Pfarrer in die Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf; am 1. Oktober 2016 wurde er nach 40jähriger Dienstzeit am Patrozinium der Kirchengemeinde St. Theresia in den Ruhestand verabschiedet.

Den Auftakt zu dem ganztägigen Festprogramm bildete ein feierlicher Gottesdienst mit Chor und Orchester sowie mit der ein oder anderen Überraschung. So wurde er am Altar unterstützt von einem seiner ersten Chefs, Pfarrer Johannes Gräßle, und einem seiner ersten Oberministranten, Pfarrer Martin Raiser.

Den Altarraum teilten sich bei diesem Gottesdienst deutlich mehr Ministranten als üblich. Denn rund 20 Ehemalige aus 4-5 Ministrantengenerationen hatten sich dazu entschlossen, für den Abschied von ihrem Pfarrer noch einmal den Ministrantenkittel überzustreifen.

Aber auch sonst war die Kirche so gut gefüllt, wie es Pfarrer Schäfer am besten gefällt. Schon einige Zeit vor Gottesdienstbeginn waren die Bänke bis auf den letzten Platz besetzt. Für einen großen Teil der Besucher gab es deshalb nur noch Stehplätze.

Neben dem Kirchenchor beteiligten sich auch eine große Gruppe Kinder und Jugendliche am musikalischen Programm. Passend zum Anlass sangen sie mit „Geh den Weg, denn Du gehst ihn nicht allein“ eine Komposition des langjährigen ehemaligen Organisten und Chorleiters Rafael Krol.

Auf den Festgottesdienst folgte ein langes, abwechslungsreiches Programm im Gemeindesaal, der förmlich aus den Nähten platzte. Nicht nur viele aktuelle und ehemalige Gemeindemitglieder waren gekommen. Auch der ein oder andere Ehrengast war dabei, um Pfarrer Schäfer seinen Dank für die geleistete Arbeit der vergangenen vier Jahrzehnte auszusprechen.

Viele Bewegendes, Nachdenkliches aber auch Unterhaltsames gab es in den Reden zu erhören. So erklärte etwa Bezirksvorsteherin Ulrike Zich, woran neu Zugezogene Pfarrer Schäfer ganz einfach erkennen können: an der König Ludwig Frisur, den Lederhosen und dem Bayern München Schal.

Und Stadtdekan Monsignore Christian Hermes meinte, er habe immer gedacht, Don Camillo aus den Fernsehfilmen gebe es nur in Schwarz/Weiß. Aber als er Pfarrer Schäfer näher kennengelernt habe, sei ihm klargeworden: das gibt es auch in Farbe.

Bunt ging auch das Nachmittagsprogramm weiter. Beim alljährlichen „Jugend stellt sich vor“ führten die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde verschiedene Tänze, Filme und die traditionelle Minioper auf, was bei den Besuchern rundum sehr gut ankam.

Bei ein paar Würsten vom Grill und dem ein oder anderen kühlen Getränk klang der Tag dann ganz gemütlich aus. Ein ganz besonderer Tag, an dem ein Wort sicherlich am häufigsten genutzt wurde: Danke. Danke für 40 Jahre unermüdlichen und engagierten Einsatz. Und dass Pfarrer Schäfer durch seine Arbeit das Leben hunderter Gemeindemitglieder mitgeprägt hat, war an diesem Tag ganz besonders spürbar.