Weilimdorf: St.-Martins-Ritt

Wann:
10. November 2017 um 17:00
2017-11-10T17:00:00+01:00
2017-11-10T17:15:00+01:00
Wo:
Beginn Gemeindehaus St. Theresia
Pirmasenser Str. 8
70499 Stuttgart
Deutschland
Kontakt:
Kath. Kirchengemeinde St. Theresia

Wir feiern in diesem Jahr das Fest des heiligen Martin am Freitag, 10. November

Wir wollen um 17 Uhr vor Gemeindesaal loslaufen, so dass wir dann ca. 17.30 Uhr auf dem Schulhof der Wolfbuschschule dem Martinsspiel zuschauen können.

Martins größter Wunsch war, einmal ein Soldat des Kaisers zu werden. Er war noch nicht einmal achtzehn Jahre alt als er in das Heer des Kaisers eintrat. Besonders stolz war Martin auf sein Pferd. Für Martin gab es nichts Schöneres, als auf seinem Pferd durch die Straßen der Stadt zu reiten. An einem besonders kalten Winterabend, sattelte Martin sein Pferd und führte es aus dem Stall. Als er so durch die Straßen ritt, begegnete ihm kein Mensch. Die Menschen hockten in ihren Zimmern um das Feuer herum, und die Tiere rückten im Stall ganz eng zusammen. Allen war es viel zu kalt. Martin trieb sein Pferd an, beim schnellen Ritt würde ihnen beiden warm werden. Doch plötzlich zügelte Martin sein Pferd. Da lag doch etwas im Schnee am Straßenrand. War es ein Tier? War es ein Mensch? Vorsichtig ritt Martin näher, da hörte er ein leises Stöhnen. Als er sich niederbeugte, erblickte er einen Mann, der vor Kälte wimmerte. Es war ein Bettler, der nur Lumpen trug, “ Ich friere so! ” jammerte er. Martin zögerte nicht, er griff nach seinem Schwert, nahm seinen Mantel von der Schulter, packte das Schwert und schnitt seien eigenen Mantel mittendurch. “Das schenke ich Dir” sagte er und reichte dem Bettler den halben Mantel. “Danke! ” sagte der Bettler leise und wickelte sich in den Mantel ein. Martin trieb sein Pferd an und ritt davon. Nachts träumte er von Jesus, daraufhin verließ er das Heer des Kaisers. Er wollte kein Soldat mehr sein, er wollte lieber den Armen helfen. Überall im Land erzählte man von dem Heiligen Martin. Die Geschichte von dem armen Bettler hatte sich weit herumgesprochen, so war Martin ein bekannter Mann. Viele Menschen liebten und verehrten ihn, sie wollten Martin sogar zum Bischof machen. Aber Martin wollte nicht Bischof werden, dafür war er viel zu bescheiden. Er hatte Angst vor diesem Amt und meinte er würde nie ein guter Bischof werden. Als die Leute kamen und ihm zum Bischof machen wollten, versteckte er sich in einem Gänsestall. Die Gänse im Gänsestall aber schnatterten so laut und waren so aufgeregt, dass Martin schließlich entdeckt wurde. So wurde Martin Bischof und er wurde ein guter Bischof.

  1. Elke Stegmeier

    Die Kindergartenkinder von St.Theresia freuen sich schon sehr auf dieses Fest. In den letzten Wochen haben alle fleißig ihre Laterne gebastelt. Es werden schon Laternenlieder gesungen, die Geschichte von St.Martin steht im Mittelpunkt des Kindergartenalltags und das gemeinsame Teilen. Den Kindern ist es sehr wichtig, mit wem sie teilen dürfen . So erfahren sie durch gemeinsame Gespräche, dass die Kirchengemeinde St.Theresia in Uganda/ Kampala Kinder unterstützt und die Kindergartenkinder wollen auch einen kleinen Beitrag, durch das Martinsfest, dazutun.
    Nun sind alle Kinder schon neugierig auf das ” echte ” Pferd mit dem St.Martin und dem ” armen ” Mann, der keine Kleider hat, nur Lumpen an………

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