Mitarbeiter-Dank-Fest – Genuss für Leib & Seele

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Die Kirchengemeinde hatte unter dem Motto “Salvator bewegt sich.” zum Mitarbeiter-Dank-Fest mit italienischem Menue eingeladen und fast 100 Personen sagten Ihre Teilnahme zu. Begonnen hat das Fest mit einer von Diakon Andreas Wellner gehaltenen Wort-Gottes-Feier in der Salvator-Kirche. Anschließend ging es in den Gemeindesaal, der wie von Feenhand in das “Ristorante da Salvatore” verwandelt war. Die Ministrant*innen reichten den Aperitivo und eröffneten so den Abend mit einem köstlichen buena sera. Während Verena Lambrecht als gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates den an- wie abwesenden ehren- und hauptamtlichen Engagierten, die das gemeindliche Räderwerk am Laufen halten, den herzlichsten Dank der ganzen Gemeinde aussprach, nutzten die Küchenaposteln und Küchenapostelinnen die Zeit für ein letztes Abschmecken des zubereiteten italienischen Buffets, das anschließend in kunstvoller Weise im Foyer präsentiert wurde. Auf der

Speisekarte standen sage und schreibe 7 verschiedene Antpasti von Crema di Zucca über variantenreiche Bruschette bis hin zum phantastischen Schinken-Carpaccio an Rucola. Das Angebot für die beiden Hauptgänge, primi und secondi Piatti, lässt beim Schreiben den Gaumen noch Tage danach jubilieren. Als kleine Auswahl seien genannt Risotto al funghi (=Pilze), Pasta frutti di mare (=Meeresfrüchte), Gnocchi salvia (=Salbei), Lasagne Bolognese. Va bene. Den krönenden Abschluss bilden in der italienischen Küchenkultur bekanntermaßen die sogenannten Dolce, das Dessert. Der Gast hatte die Wahl entweder Solero-Crema oder Panacotta con tritello rosso (=roter Grütze). Es war keineswegs überraschend, denn der Gast

wählte nicht zwischen “entweder… oder”, sondern entschied sich für das “sowohl… als auch”, also Solero-Crema und Panacotta. Das nennt man Abstimmung mit dem Gaumen und die gilt schon als eine Auszeichnung mit Stern. 

Aber einem mehrgängigem Menü, zumal wenn es einem kulinarischen Gedicht gleicht, muss natürlich auch ein mehrgängiges Lob folgen. Stern Nummer 2 verlieh Verena Lambrecht, die einen herzlichen und gut gewürzten Dank an das Küchenteam aussprach. Eine Überraschung folgte als dritter Stern, der nur ein Abglanz der lukullischen Grandezza des Menüs darstellen konnte. Inspiriert von der Biennale Venezia wurde kurzerhand ein neuer Preis für die hohe Kunst der italienischen Küche in der Kategorie “Bestes italienisches Menü im Ausland” ins Leben gerufen.

Unter Verwendung von original italienischen Materialien wie die aus Murano-Glas geformte und handvergoldete Caramella, Originalfarfalle aus dem Hause Barilla, florentinische Goldfolie der Marke Ferrero Rocher und einem frisch gehauenen weißen Kalksandsteinblock aus Leifers wurde im Giebeler Atelier von Giorgio Michele die Skulptur “Pasta dorata” (=goldene Nudel) entworfen und geschaffen.

Der unter großem Applaus damit ausgezeichnete Rainiero Schimanko mit seinen Küchenapostelinnen und -aposteln war ob dieser Würdigung so beeindruckt wie verblüfft zugleich, dass es ihm förmlich die Sprache verschlug. Der Laudator las aus dem Blick des Preisträgers den Dank ab und fasste ihn in Worte. Dieser Kochkunst und diesem Engagement ist es zu verdanken, dass ab sofort das Ristorante da Salvatore 3 Sterne trägt. Damit gilt auch weiterhin “Buon appetito”. Für diesen 3 Sterne Abend mit nachhaltigem Genuss für Leib & Seele ein grazie mille per la squadra Rainiero und an all diejenigen, die vielfältig wie creativ unterstützt haben.  jms