Kirchturmsanierung der Salvatorgemeinde

Veröffentlicht in: Salvator | 0

Die Baumassnahmen und der Baufortschritte können anhand der Bilder am Ende des Beitrags mitverfolgt werden. 

Nach langer Vorbereitungszeit haben am 25. Juli die Arbeiten für die Kirchturmsanierung begonnen. Nach der intensiven Untersuchung der Innentreppe des Kirchturmes musste noch die Finanzierung mit Dekanat und Diözese abgeklärt sowie die Genehmigung des Denkmalamtes eingeholt werden.

Folgende Arbeiten innerhalb des Turmes werden durchgeführt:

  • Treppensanierung mit Freilegen von korrodierten Eisen, Entrosten der Stähle und Schließen des Belages.
  • Erhöhen der Betonschicht auf der Treppe.
  • Streichen der Wände und Treppe zum Schutz vor Wasser.
  • Einbringen von zusätzlichen Stützen für die Statik.
  • Maßnahmen zum besseren Abfluss von Wasser.
  • Am Ende noch Reinigen der Glocken von Verschmutzungen.

Inzwischen sind die korrodierten Eisen freigelegt und werden in der kommenden Woche entrostet. Obwohl aufgrund der Enge im Kirchturm nur zwei Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten können, müssen sie den engen Zeitplan einhalten. In ein paar Tagen enden die Ferien im benachbarten Kindergarten. Bis dahin müssen die staubigen und lärmintensiven Arbeiten abgeschlossen sein.

Zum Schutz der Bauarbeiter und um das Abdecken von Glocken mit ihren Antrieben zu ermöglichen wurde das Geläut abgestellt. Bis zum 14. Oktober sollten alle Arbeiten beendet sein, dann kann das Geläut wieder eingeschaltet werden. Im Moment befindet sich der Baufortschritt im Zeitplan.

Für die Baumaßnahme bittet die Salvatorgemeinde um Spenden. Hierzu können Sie diesen Link verwenden.

 

Sanierung Kirchturm Salvator im Innenbereich

Besprechung bei Projekt-Start am 28. Juli

Wöchentliche Besprechung als Projektbegleitung  am 18. August

Wöchentliche Besprechung als Projektbegleitung  am 25. August

Die ersten Bilder zeigen den Glockenstuhl ganz oben im Turm. Die vier Glocken werden mit Motoren angetrieben. Durch die braunen Fenster dringt der Schall nach draußen.

In dem beengten Treppenhaus können maximal 2 Arbeiter gleichzeitig die Ausbesserungen vornehmen. Für die Zeit in der die Eisen in den Podesten ausgebessert wurden, waren zusätzliche Stützen im Treppenhaus notwendig um die Statik zu gewährleisten. Diese können jetzt wieder entfernt werden.

Die Eisen in der Treppe sind jetzt komplett ausgebessert. Die Arbeitsschritte Freilegen, Entrosten, Anstreichen und Betondeckenerhöhung aufbringen sind abgeschlossen.

An den Sockeln der Fenster wird noch eine Schräge aufgebracht, damit das Schwitzwasser an den Glasscheiben nicht auf dem Fensterbrett steht, sondern abfließt.

Im unteren Bereich wurde der Anstrich geprüft. Verschiedene Muster wurden aufgebracht und beurteilt. Die gute Nachricht lautet: der Altanstrich besitzt einen guten Haftgrund und kann überstrichen werden. Ein Abstrahlen der Wände ist nicht notwendig.

Inzwischen ist Ausführung des Decken-/Wandanstrichs vom Denkmalschutzamt genehmigt. Bei dem Überstreichen bleibt die vorhandene Brettstruktur erhalten und es treten keine optischen Änderungen der Struktur auf. Als Farbton für den Decken-/Wandanstrich wurde vom Denkmalschutzamt Telegrau 4, RAL 7047, festgelegt.

Wöchentliche Besprechung als Projektbegleitung  am 1. September

Inzwischen wurde der Turm innen von oben bis unten gereinigt und abgewaschen. Hierzu wurden die Glocken in Folie eingepackt.

Unten vor dem Turm wird Mörtel angerührt. Jetzt gilt es die das Gefälle nachzubessern, dass Wasser auf der Treppe nicht stehenbleibt. Zunächst werden Hohlkehlen an den Podesten eingefügt. Das Fensterbrett wird ebenfalls mit einer Schräge versehen.

Für den Anstrich wurden die Farben ausgewählt:

·        Kopfversiegelung auf Treppen und Podesten: Staubgrau RAL7037

·        Geländer und Stahlkonstruktion: Telegrau 4 RAL7047

·        Stahlkonstruktion der Glocken: Lichtgrau RAL7035

Wöchentliche Besprechung als Projektbegleitung  am 8. September

In der letzten Woche wurde im auf der obersten Geschossdecke im Bereich des Glockenstuhles ein Gefälleestrich eingebaut. Damit der Beton nicht zu schnell trocknet ist er mit einer Folie abgedeckt.

Innerhalb des Treppenhauses wurden an den Wänden und den Decken der erste Arbeitsgang der OS 5a-Beschichtung mit Elastofill aufgebracht.

Bei einer Treppenstufe wurde ein rutschfester Belag aufgebracht. Später werden auch die anderen Stufen mit diesem Belag ausgestattet.

Im unteren Bereich wurde die später Wandfarbe auf einer Probefläche aufgebracht.

Die nächsten geplanten Arbeiten:

  • Zweiter Anstrich mit Elastofill
  • Abbau des Geländers
  • Einbringen von Zusatzstützen für die Statik
  • Einbau eines neuen Geländers

Farbspritzer auf Fenstern und Rohren müssen wieder entfernt werden. Im oberen Kirchturmbereich befinden sich noch offene Schalungsankerlöcher. Diese müssen noch geschlossen werden.

Wöchentliche Besprechung als Projektbegleitung am 15. September

Der zweite Arbeitsgang der Oberflächenbeschichtung an den Decken und den Wänden wurde von der Firma Waschek aufgebracht. Weiterhin wurden die vorhandenen Geländer innerhalb des Treppenhauses demontiert.

Am Mittwoch hat die Firma Strobel im Treppenhaus mit der Montage der Tragkonstruktion für die Unterstützung der Treppenläufe begonnen. Die Tragprofile wurden bereits über die gesamte Höhe des Treppenhauses eingebaut. Die restlichen Montagearbeiten der Stahlkonstruktion und der Geländer dauern maximal 2 Wochen.

Parallel zu den Schlosserarbeiten werden im Glockenstuhl die Korrosionsschutzarbeiten an der Stahlkonstruktion durchgeführt.

 

Wöchentliche Besprechung als Projektbegleitung am 22. September

Von der Schlosserfirma wurden die Stahlträger und die Unterstützungsträger für die Treppenläufe eingebaut. Derzeit werden die Geländer in der Firma hergestellt und ab Montag im Kirchturm montiert.

Die Firma Waschek hat im Bereich der Glockenstube mit den Korrosionsschutzarbeiten an der Stahlkonstruktion der Glocken begonnen.

Sobald die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind, wird eine Glockenwartung veranlasst.