Kirchengemeinderat Salvator informiert

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Kirchengemeinderatssitzung am 26. April 2022

Mit Erleichterung und Freude konnte der Kirchengemeinderat auf die Osterzeit zurückblicken. Die Gottesdienste waren gut besucht und hinterließen einen festlichen Eindruck. Die gelockerten Corona-Bestimmungen erleichterten den Ablauf, so kamen jetzt auch wieder mehr Ministranten zum Einsatz.

Die Auftragsvergabe für die Turmsanierung war aufgrund der gestiegenen Baukosten schwierig, da noch weitere Genehmigungen eingeholt werden mussten. Inzwischen sind die Aufträge erteilt. So kann der Bauzeitraum vom 25. Juli bis 14. Oktober nach aktuellem Stand eingehalten werden.  

Die Jugend startet jetzt wieder mit ihren Monatsaktionen für die Minis. Die Einladungen für die Minifreizeit in den Sommerferien sind verteilt. Bei den Gottesdiensten wird die Anzahl der Ministranten wieder auf das Vor-Corona-Niveau angehoben.

Als Schwerpunktthema befasste sich der Kirchengemeinderat mit dem Thema Familienpastoral. Die Entwicklung seit bzw. durch die Pandemie zeigt: Es gibt einige sehr engagierte Familien, darüber hinaus kommen aber kaum Familien als Gottesdienstteilnehmer. Familiengottesdienste werden allerdings gut angenommen. Es stellen sich die Fragen: Was kann angeboten werden? Was benötigen Familien? Was Kinder? Erste Ideen hierzu wurden bereits notiert. Ein neuer Arbeitskreis „Familie“ kümmert sich weiter um dieses Thema. Schön wäre es, wenn Eltern mit jungen Kindern sich an diesem Kreis beteiligen. Sie können am besten von ihren Bedürfnissen berichten und damit Änderungen bewirken.

Pfarrer Martin Yaw Sie begann 2018 seine Tätigkeit als Pfarrvikar in unserer Gesamtkirchengemeinde. Er ist zu 50% als pastoraler Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus bildet er sich weiter, aktuell promoviert er im Bereich Pastoralpsychologie. In seinem Heimatland Ghana ist die katholische Kirche sehr verbreitet und bis in jeden Ort vernetzt. Der Priester ist Anlaufstelle für die Menschen, die mit all ihren Problemen zum ihm kommen. Damit die Haupt- und Ehrenamtlichen Hilfe anbieten können, müssen sie jedoch zunächst selbst geschult werden. Deshalb möchte Pfarrer Sie in seiner afrikanischen Diözese ein „Zentrum für Seelsorge und Beratung“ aufbauen. Als Bindeglied zwischen Ghana und Stuttgart könnte er für einen Austausch mit unserer Gesamtkirchengemeinde sorgen. Es sind auch andere Projektpartner angefragt. Bei dem Hilfswerk missio wird das Projekt auf „Herz- und Nieren“ geprüft. Auch das Institut für Fort- und Weiterbildung unserer Diözese ist als möglicher Unterstützer angefragt.

Um Gebäude instand zu halten sind Investitionen notwendig. Die Salvatorkirche steht unter Denkmalschutz. Trotzdem kommen in den nächsten Jahren hohe Ausgaben für die Modernisierung von Elektroinstallation (Beleuchtung, Heizung) und Reparaturen auf die Gemeinde zu. Diese werden von der Diözese genehmigt, wenn eine Gemeinde genügend eigene Rücklagen hat oder an einer Standortentwicklung teilnimmt. Diese hat folgende Ablauf:

  1. Aufnahme der Gebäude und Flächen mit Alter und Nutzung
  2. Angaben künftiger Bedarfe durch die Gemeinde
  3. Ausschreibung an Architekten zum Entwurf von Konzepten
  4. Entscheidung von KGR, welcher Entwurf mit der Feinplanung beauftragt werden soll

Der Prozess der Standortentwicklung wird vom Bauausschuss aufgenommen mit dem Ziel „jeder investierte Euro sollte nachhaltig sein“.

Bei dem Top Verschiedenes wurden folgende Termine mitgeteilt:

17. Juli             Straßenfest in Mittenfeldstraße (anstelle von Rotkreuz-Hocketse)
23. Juli             Konzert Philharmoniachor in Salvatorkirche um 19 Uhr
24. Juli             Verabschiedung Pfarrerin Schlatter-Ernst in Stephanusgemeinde

Die nächste KGR Sitzung findet am 17. Mai 2022 im Gemeindehaus statt.

Kirchengemeinderatssitzung am 15. März 2022

Für die März-Sitzung trafen sich die KGR-Mitglieder im Gemeindehaus. Auf ausreichend Abstand wurde geachtet. So ist für jeden Teilnehmer ein eigener Tisch aufgestellt.  

Bei dem Vorsitz im Gesamtkirchengemeinderat wechseln sich die Gemeinden St. Theresia, Salvator und St. Josef ab. In der Sitzung am 7. März wurde Verena Lambrecht als neue Vorsitzende des Gremiums, Katrin Gaiser und Claus Mayer als Stellvertreter gewählt.

In der organisierten Nachbarschaftshilfe arbeiten die Kirchengemeinde Salvator und St. Theresia zusammen. Seit Jahren leitet Gerlinde Sachs die Nachbarschaftshilfe für die beiden Gemeinden. In der Sitzung berichtet Gerlinde Sachs über ihre 15jährige Tätigkeit. Die Helferinnen sind im Ehrenamt tätig und werden über eine Ehrenamtspauschale bezahlt. Aufgaben der Helfer sollten Einkaufen und Gespräche sein. Immer wieder werden ihnen aber auch Putztätigkeiten zugewiesen. Der Verwaltungsaufwand hat sich in den letzten Jahren immer weiter erhöht. Es ist schwieriger geworden die vielen Bestimmungen zu erfüllen.

Eine Arbeitsgruppe hat die Planung des Kinder-Gemeindefestes übernommen. Dieses soll am Sonntag, den 3. Juli stattfinden. Elemente der bisherigen Kinderfeste sollen übernommen werden. Folgender Ablauf ist vorgesehen: 11 Uhr Start mit Picknickgottesdienst im Pfarrgarten, danach Gemeindeessen, Programm (Spielstraße, Schminken, Hüpfburg), Ende 17 Uhr

In Bad Cannstadt wird im „Ostergarten“ die Ostergeschichte an verschiedenen aufgebauten Stationen lebendig nacherzählt. Die Kirchengemeinde hat 20 Karten für eine Führung besorgt und diese nach den Gottesdiensten an Gemeindemitglieder verkauft. Die Teilnehmer konnten daher den Ostergarten gemeinsam besuchen. Inzwischen ist der Ostergarten geschlossen, ein Besuch ist in diesem Jahr nicht mehr möglich.

Im Pfarrhaus sind nicht alle Zimmer vermietet. Die freien Zimmer werden an die Stadt gemeldet. Hier könnten auch Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht werden. Falls die Stadt das Angebot nutzt, werden wir uns um Unterstützung und Betreuung der Flüchtlinge kümmern.

Die nächste KGR Sitzung findet am 26.04.2022 um 19:30 Uhr mit den Schwerpunktthemen „Familienpastoral und Projekt Pfarrer M. Sie in Ghana“ statt.

 

ökumenische Kirchengemeinderatssitzung am 12. Oktober 2021

Die letzte gemeinsame Sitzung des Kirchengemeinderates der katholischen Salvatorgemeinde mit der evangelischen Stephanusgemeinde liegt lange zurück: sie fand am 28. Mai 2019 statt.

Seither kamen den weiteren Absprachen und Planungen ein paar Dinge “dazwischen”, wie in beiden Gemeinden die Wahlen zu einem neuen Kirchengemeinderat – und “last but not least” die Corona-Pandemie. Doch am 12. Oktober konnten sich beide Gremien erstmals seit rund 29 Monaten wieder gemeinsam treffen – diesmal in “weiter” Runde im Gemeindesaal der Salvatorgemeinde.

So wurde gemeinsam die Terminplanung für ökumenische Veranstaltungen für das verbliebene Jahr 2021 und das neue Jahr 2022 besprochen. So wird die traditionelle Kaffeerunde „ökumenischer Nachmittag im Advent“ in Stephanus heuer noch stattfinden, am 11. Dezember wird ein dezentraler Weihnachtsmarkt im Giebel stattfinden, an dem beide Gemeinden jeweils mit einem Stand teilnehmen (die “Himmlischen Schwestern” von Stephanus und die Ministranten von Salvator). Für den 30. Januar 2022 ist ein gemeinsamer Bibelsonntag in Salvator geplant, der Weltgebetstag am 4. März 2022 soll gemeinsam in Stephanus begangen werden. Auch in Hausen wird es einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst geben, der Termin ist noch offen und ist von der Entwicklung rund um Corona abhängig. Der ökumenische Erntedank in 2021 war eine gelungene Veranstaltung und soll am 29. September 2022 wieder abgehalten werden, wir auch in Hausen am 16. Oktober 2022 die traditonelle “Herbstfrucht”.

Am jedem ersten Dienstag im Monat finden Taizé Gebete in Salvator statt. Eine herzliche Einladung ergeht auch an die Stephanus-Gemeinde, daran teilzunehmen. Vor drei 3 Jahren gestartet, dann aber aufgrund der Pandemie unterbrochen: die gemeinsame Bildungsarbeit. Es besteht Interesse von beiden Gemeinden, sobald dies wieder möglich ist, diese Arbeit wieder fortzusetzen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe wird noch in den nächsten Monaten sich zusammensetzen, um am letzten Sonntag vor den Sommerferien einen gemeinsamen (ökumenischen) Gottesdienst auf dem Ernst-Reuter-Platz anzubieten.

Weitere Inhalte der Sitzung können in den jeweiligen Pfarrbüros im Protokoll eingesehen werden. Die Kirchengemeinderäte der beiden Gemeinden werden sich am 21. Juni 2022 erneut treffen, dann wieder in der Stephanuskirche.

 

Kirchengemeinderatssitzung am 13. Juli 2021

Seit Juni finden die Sitzungen wieder im Gemeindehaus statt. Hier ist die Teilnahme der Mitglieder einfacher möglich, der Austausch lebendiger und schwierige Themen können besser bearbeitet werden.

Erfreulicherweise konnten die Coronaregeln gelockert werden: Im Gottesdienst darf mit und im Freien bei entsprechendem Abstand ohne Maske gesungen werden. Die Jugendlichen können ihre Gruppenstunden wieder in Präsenz durchführen, auch die Monatsaktion findet wieder statt, die Planungen für das Mini-Wochenende laufen auf Hochtouren. Auch der Kirchenchor darf wieder in kompletter Besetzung proben.

Nach den Sommerferien soll das Schwerpunktthema „Gönnt euch was, eine Kultur der Innovation“ fortgesetzt werden. Mitglieder des Kirchengemeinderates bringen Ideen in das Gremium ein und stellen diese zur Diskussion.

Für das Begrüßungsplakat hat der Kirchengemeinderat grünes Licht gegeben. Das vorgesehene Plakat mit dem Bild vom Kircheninnenraum besitzt das Format 120×80 cm und wird im Schaukasten ausgehängt. Auf mehreren auswechselbaren Textblättern stellen dabei verschiedenen Gruppen Angebote für die Gemeinde und Interessierte vor. Das ansprechende Foto soll dabei Aufmerksamkeit wecken.

Voraussichtlich im Januar 2022 werden die Gebäuden in der Mittenfeldstraße in direkter Nachbarschaft des Gemeindehauses abgerissen. Der asphaltierte Fußweg zwischen dem jetzt noch stehenden alten Wohnblock Mittenfeldstraße 52-60 wird dann zur Baustellenstraße und eingezäunt. Hierzu nimmt die Kirchengemeinde Gespräche mit der Baugenossenschaft Neues Heim bezüglich der Einrichtung der Baustelle auf.

Die Arbeitszeiten unseres Pfarrsekretäres, Herrn Schymura ändern sich. Am Montag, Dienstag und Donnerstag ist das Pfarrbüro besetzt. Die Öffnungszeiten sind dienstags sowie donnerstags, am Donnerstag sogar bis 18 Uhr – ein Vorteil insbesondere für Berufstätige.

Nach einer sehr intensiven Vorbereitungsphase mit sehr gutem, offenem und reflektiertem Austausch mit den Jugendlichen fanden im Juli drei Firmgottesdienste mit insgesamt 48 Jugendlichen statt. Der reduzierte Kreis bei den einzelnen Messen machte das Sakrament für die Firmlinge nochmals intensiver. Ob die vorgesehenen Aktionen „Fahrt nach Assisi“ sowie „Segelwochenende“ als Angebot für Jugendliche nachgeholt werden können, muss noch geklärt werden.

Ausblick auf die nächsten Monate:
• Miniwochenende vom 7. bis 11. September
• Caritassonntag am 26. September
• Weltmissionssonntag am 24. Oktober

Die nächste KGR-Sitzung findet am 14. September mit der Jahresplanung für 2022 statt. Am 12. Oktober treffen sich die Kirchengemeinderäte von Stephanus und Salvator zu einer ökumenischen Sitzung.

 

Kirchengemeinderatssitzung am 8. Juni 2021

Nach vielen Online-Sitzungen durfte sich der KGR wieder im Saal des Gemeindehauses mit großem Abstand treffen. Dank moderner Gestaltungssoftware konnten wir wenigstens beim neuen Gruppenfoto wieder etwas näher zusammenrücken.

Bei der Weiterführung des Schwerpunktthemas „Gönnt euch was, eine Kultur der Innovation“ hörten wir zunächst den Bibeltext vom Bau der Arche sowie der Sintflut (Genesis 6,5-22). Hier wählte Gotte den größtmöglichen Ansatz: Komplettabriss und Neubeginn. Im Anschluss diskutierten wir über verschiedene Tipps zur Pflege einer innovativen Kultur. Durch den Austausch ist im KGR eine Offenheit gegenüber neuen Ansätzen entstanden. In den nächsten Sitzungen geht es um die Umsetzung: Wie sieht der „Fahrplan Innovation“ aus? Wie kommen wir mit der Gemeinde in Dialog? Die folgenden Themenfelder: Jugend, Familien, Ältere, Glaube, Gebet, Stadtteil, Musik wollen wir einzeln beleuchten.

Bei dem Streamen von Gottesdiensten hat St. Theresia viel Erfahrung gesammelt und bietet jetzt ein schon professionelles Angebot. Als Laien eingestiegen haben mehrere Ehrenamtliche die Grundkenntnisse von Liveübertragung, Streamsoftware, Mischpult und Youtube erlernt. Danach stand die Beschaffung der Hardware an, die für jeden Gottesdienst neu aufgebaut wird. Sie kann nicht zwischen unterschiedlichen Gemeinden ausgetauscht werden. Aufgrund des enormen Aufwands bei einer „Sendung“ bliebt das Streamen innerhalb der Gesamtkirchengemeinde in nächster Zeit auf St. Theresia begrenzt. Die guten Nutzungsdaten, wie die 370 Steaming-Besucher in der Osternacht, zeigen wie sinnvoll und wichtig ein solches Angebot ist.

Da die Inzidenzen erfreulich gesunken sind, gibt es neue Öffnungskonzepte von Land und Diözese. Vor allem Gremienarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Erstkommunion- und Firmvorbereitung sowie eingeschränkt Chorproben sind wieder möglich. Auch Vorträge, Konzerte oder Theateraufführungen können mit Einschränkungen durchgeführt werden.  Nicht möglich sind Veranstaltungen, die allein der Geselligkeit dienen (z.B. Frühschoppen, Kinderfest, Sommerfest, u.ä.). Für die Gemeinderäume gibt es ein neues Infektionsschutzkonzept. Leider müssen auch Kinder immer noch Maske tragen und einen Abstand von 1,5 Metern einhalten. Die Bedingungen für Jugendarbeit bleiben vorerst schwierig.  

Die nächste KGR-Sitzung findet am 13. Juli statt, danach geht es in die Sommer(ferien)pause.

 

Kirchengemeinderatssitzung am 11. Mai 2021

Bei dem Bericht aus den Ausschüssen informierten KGR-Mitglieder aus den verschiedenen Gremien, in denen sie mitarbeiten:

  • Nach drei Jahren Tätigkeit hauptsächlich in Feuerbach wird Pastoralassistentin Silvia vom Holt unsere Gesamtkirchengemeinde im Juli nach erfolgreicher Berufseinführung verlassen. Erfreulicherweise bleibt die Stelle nicht leer, Theologe Marian Antoni beginnt im Anschluss seine Ausbildung als Pastoralassistent. 
  • Die Bewahrung der Schöpfung ist auch für das Stadtdekanat ein wichtiges Anliegen. Eine neue Arbeitsgruppe soll das Stellenprofil eines Klimaschutzmanagers ausarbeiten – für eine geplante 50% Stelle im Stadtdekanat.
  • Das neue Gebäude der Mobilen Jugendarbeit in Weilimdorf ist fertiggestellt. Jetzt wird der Altbau renoviert. Am 25. Sept. findet ein großes Einweihungsfest statt.

Bei der Weiterführung des Schwerpunktthemas „Gönnt euch was, eine Kultur der Innovation“ hörten wir zunächst das Gleichnis vom Sämann (Matthäus 13,3). Ein Bauer sät seinen Samen, mancher verdorrt, vertrocknet oder erstickt, aber anderer geht auf und bringt vielfache Frucht. Dieses suchten wir auf unseren Auftrag für die Gemeinde zu übertragen. In einer Diskussionsrunde überlegten wir: Was benötigen wir für eine Kultur der Innovation? Welche Idee gibt es? Wo können wir uns Anregungen zur Weiterentwicklung holen? Wir sollten uns dabei nicht verzetteln, müssen Prioritäten setzen und benötigen die richtigen Mittel und Ressourcen. Zunächst haben wir uns die Aufgabe gesetzt hinzuhören, Impulse wahrzunehmen „was wünschen sich die Gemeinde?“ und hieraus Innovation (= erneuern, neu schaffen, erfinden, verändern) abzuleiten.

Einige Veranstaltungen sind aufgrund des Lockdowns verschoben und können jetzt nachgeholt werden. Für die Sakramente gibt es neue Termine:

  • Firmung am 10. und 11. Juli (eine Gruppe ist bereits gefirmt)
  • Erstkommunion am 10. Oktober

Das Kinderfest fällt in diesem Jahr aus. Für Familien sind 6 Picknick-Gottesdienste im Freien geplant, davon zwei in unserem Pfarrgarten: am 27. Juni und 18. Juli.

Mit einem Begrüßungsplakat im Schaukasten sollen Gemeindemitglieder und auch Vorbeigehende angesprochen werden. Eine Projektgruppe hat hierzu einen Entwurf vorgestellt. Mit den Anregungen des Gremiums soll dieses jetzt weiterentwickelt und die Angebote der Gemeinde als Teil des Plakats aufgenommen werden. Die Gestaltung des Plakats erfolgt auch im Austausch mit verschiedenen Gruppen der Gemeinde. Bis zur Sitzung im Juli möchte die Projektgruppe das fertige Plakat präsentieren.  

 

Kirchengemeinderatssitzung am 13. April 2021

Nach wie vor finden die Sitzungen des Kirchengemeinderates online statt. Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt und die meisten haben einen Zugang gefunden.

Aktuell behandelt der Kirchengemeinderat das Schwerpunktthema „Gönnt euch was, eine Kultur der Innovation“. Im ersten Teil ging es darum, den eigenen Umgang mit Innovation zu reflektieren. Auf einem Whiteboard durfte jeder seine Position zwischen ‚Tradition ist toll – alles soll bleiben wie es ist‘ (0) und ‚Innovation ist super – alles soll ganz anders sein‘ (100) eintragen.

Die Punkte und das folgende Gespräch zeigten, dass die Tradition als Grundlage sehr geschätzt wird. Mit Innovation lässt sich die Zukunft gestalten, neue Ideen sind notwendig, um den Glauben zu beleben und die Menschen anzusprechen. Jetzt dürfen diese Erkenntnisse erst einmal wirken – bis das Thema in der nächsten Sitzung weitergeführt wird.  

Bei dem Rückblick durften wir viele gelungene Veranstaltungen nochmals betrachten. Vom Weltgebetstag, über die Fastenzeit, dem Besuch von Pater Konrad, der Karwoche, der Osterzeit bis zum Fest der Nationen fanden viele Ereignisse statt. Die guten Predigten, die schöne Musik und auch der geordnete Ablauf erfreuen immer auf`s Neue. Allerdings sind inzwischen die Inzidenzzahlen gestiegen. Mit den Corona-Einschränkungen lässt sich die nächste Zeit mit vorgesehener Erstkommunion und Firmung nur schwer planen.

Die Bewegung „Maria 2.0“ setzt sich (u. a.) für die Ziele ein:

  • Die Kirche zu reformieren, nicht zu spalten.
  • Kirche soll sich öffnen und auch Frauen Zugang zu Ämtern ermöglichen.
  • Offen mit allen Teilen der Gesellschaft umzugehen.
  • Die Missbrauchsfälle sollen umfassend aufgeklärt werden.

Zu diesen Themen gibt es regelmäßig Treffen und Vernetzungen, um auch die Inhalte weiterzuentwickeln. Wer hier Zeit und Lust hat mitzuwirken, darf sich gerne melden. Das Salvator-Team „Maria 2.0“ freut sich auf neue Mitstreiter/innen.

 

Kirchengemeinderatssitzung am 2. März 2021

Nach den umfangreichen Vorbereitungen liegt der Haushaltsplan für das Jahr 2021 fest. Einen Tag vor der Beschlussfassung im Gesamtkirchengemeinderat beschäftigte sich der Kirchengemeinderat mit den Zahlen. Pfarrer Hambücher führte durch das 104 Seiten umfassende Dokument. Anbei einige Kenndaten:

  • Absenkung der katholikenbezogenen Zuweisung um 5%
  • Personalkostensteigerungen von 3%
  • Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt 9,34% (Soll = 10%)

Die geringeren Einnahmen lassen sich nur schwer kompensieren. Ein großer Teil der Ausgaben besteht aus Personal- und Energiekosten, hier können kurzfristig kaum Einsparungen erzielt werden. Für das aktuelle Jahr stehen den Gruppen teilweise nicht verbrauchte Guthaben aus dem Vorjahr zur Verfügung, für die Zeit danach müssen wir uns auf Einschränkungen einstellen.

Das Vermietungskonzept des Pfarrhauses soll aufgrund der Erfahrungen mit den jetzigen Vermietungen neu überdacht werden. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet. Vorerst kann deshalb das Pfarrbüro am jetzigen Standort bleiben. Längerfristige Planungen fliesen in ein Standortentwicklungskonzept ein.

Die Planungen für die Sanierung Treppenanlage Kirchturm sind soweit abgeschlossen, der Zuschuss durch das Stadtdekanat beschlossen und ein Antrag auf Unterstützung aus dem Diözesanen Ausgleichsstock gestellt. Jetzt erteilte auch der Kirchengemeinderat dem Projekt seine Zustimmung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 120.000€, der Anteil der Salvatorgemeinde beträgt zwischen 24.000€ und 60.000€, abhängig von der Förderung aus dem Ausgleichsstock.

Im Juni möchte Pfarrer Dominique Ninjin zusammen mit der Ministrantenleitung ein pastorales Projekt „Tag der Geschwisterlichkeit für junge Menschen“ in Salvator durchführen. Es sind mehrere Stationen geplant, sodass die Teilnehmer zusammenwachsen können. Ebenso ist ein gemeinsames Erarbeiten und Durchführen eines Gottesdienstes zu diesem Thema geplant.

Bereits am 13. April findet die nächste KGR-Sitzung, vermutlich auch wieder online, statt. Vorgemerkt ist u.a. das Thema: Wie steht der KGR zu Maria 2.0?

 

Kirchengemeinderatssitzung am 9. Februar 2021

Um die aufgestauten Themen aufzuarbeiten, trifft sich der Kirchengemeinderat monatlich zu einer Sitzung. Mindestens bis Ende März finden diese als Online-Treffen statt.

Als großes Thema stand die Sanierung des Treppenhauses im Kirchturm auf der Tagesordnung. Herr Fahrenkamp von der Ingenieur-Gesellschaft für Bauwerkinstandsetzung hat den Entwurfsplan mit Kostenberechnung vorgestellt. Der Stahl in der Treppe liegt zu nahe an der Oberfläche, deshalb ist er korrodiert und die Betonschicht ist abgeplatzt. Um die Schäden zu beseitigen muss der Stahl freigelegt und behandelt werden, die Betondecke wird erhöht und mit einer Epoxidharz-Schicht abgedeckt. Um die Statik zu verbessern, sollen kleine Stahlträger die Treppe stützen. Von den veranschlagten Gesamtkosten von 120.000 € trägt die Salvatorgemeinde einen Anteil von 24.000 €. Falls der Antrag auf Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock der Diözese nicht genehmigt wird, erhöht sich der Eigenanteil.

Eigentlich wollte die Gemeinde neue Stühle für das Gemeindehaus anschaffen und hatte auch schon vier Probestühle getestet. Aufgrund finanzieller Unsicherheiten hat die Diözese bekanntgegeben, dass bestimmte Investitionen für Gemeindehäuser aktuell nicht mehr möglich sind. Bei uns in Salvator wurde deshalb die Anschaffung der Stühle und auch die Erneuerung der Bühnenbeleuchtung aus der Investitionsplanung gestrichen. 

Größere Bauprojekte wie die Renovierung des Jugendhauses und die Erneuerung der Heiz- und Lüftungsanlage im Gemeindehaus haben das Guthaben der Gemeinde geschmälert. Um die bewirtschaftete Fläche und damit Kosten dauerhaft zu reduzieren, plant der Kirchengemeinderat einen Umzug des Pfarramtes in das Gemeindehaus. Da es bereits einen Interessenten gibt, der das Pfarrhaus inklusive des aktuellen Pfarrbüros mieten möchte, soll der Bauausschuss Vorschläge für den Umzug des Pfarrbüros ausarbeiten. Das Pfarrbüro hätte dann seinen Platz im Konferenzzimmer. Sicherlich kostet der Umzug Geld, mit einer gesteigerten und sicheren Miete können die Finanzen jedoch dauerhaft verbessert werden.  

An dem Sonntag nach Ostern findet das ‚Fest der Nationen‘ statt. Eine Feier im Gemeindehaus ist nicht möglich, deshalb möchte das Organisationsteam im Gottesdienste Akzente mit Liedern und Texten setzen. Im Mai findet die Seligsprechung von Pater Jordan in Rom statt. Aus diesem Anlass wird Pater Leonhard am 20. Juni nach Salvator kommen und den Gottesdienst mitgestalten und vielleicht sind bis dahin auch Begegnungen erlaubt.

 

Kirchengemeinderatssitzung am 12. Januar 2021

Da ein Ende der Kontaktbeschränkungen nicht absehbar ist, traf sich der Kirchengemeinderat am 12. Januar zu seiner ersten Online-Sitzung. In den Kirchengemeinderat als beratende Mitglieder wurden Elke Stegmeier, Ursula Wilk und Kurt Wuschick aufgenommen sowie Christian Obst als Jugendvertreter.

Der ökumenische Gottesdienst findet wie geplant am 31. Januar in Stephanus statt. Die Anmeldung erfolgt vor Ort mit einem Formular. Da momentan nur noch 4 SängerInnen im Gottesdienst erlaubt sind, singt der Chor von Stephanus ohne Unterstützung aus Salvator.

Die Erstkommunion- und auch die Firmvorbereitung findet unter Corona-Bedingungen statt. Man arbeitet in kleinen Gruppen, die Feiern finden in separaten Gottesdiensten statt. Das Firmalter hat sich auf die 9. Klasse verschoben.

Die Planung der nächsten Monate gestaltet sich schwierig, da die Politik wöchentlich gesetzliche Vorgaben ändert.

  • Für die Osterzeit gibt es Überlegungen zusätzliche Angebote zu generieren, wie eine Osternacht für Jugendliche im Garten oder einen Familiengottesdienst am Ostersonntag um 11 Uhr.
  • Das Fest der Nationen Team möchte auf alle Fälle eine Veranstaltung durchführen. Innerhalb eines Gottesdienstes können die unterschiedlichen Länder beispielswiese mit Liedern oder anderen Beiträgen Akzente setzen.

Da eine langfristige Planung nicht möglich ist, sollten Interessenten neben dem Gemeindebrief aktuelle Informationen auf der Homepage und im Schaukasten beachten.

Die Seligsprechung von Pater Franziskus Jordan findet am 15. Mai 2021 in Rom statt. Die Salvatorianer bieten eine Reise hierzu an. Der Kirchengemeinderat überlegt, wie wir in Giebel dieses Ereignis würdigen können, eine Projektgruppe arbeitet hierzu Vorschläge aus.

In der Gesamtkirchengemeinde steht ein neuer Mercedes Sprinter als Bus insbesondere für die Jugend bereit. Die Reservierung erfolgt über ein Formular auf unserer Homepage.

Viele Stühle im Gemeindehaus sind defekt und sollten ausgetauscht werden. Ein attraktives Angebot über 200 neue Stühle liegt vor. Von der Herstellerfirma werden mehrere Musterstühle zur Probe angefordert und aufgestellt.

 

Informationen November 2020

An Weihnachten finden zusätzliche Gottesdienste statt, damit trotz Beschränkungen der Teilnehmerzahl alle einen Gottesdienst besuchen können. Die Gottesdienste sind bereits in Custos (Software für Anmeldung zu Veranstaltungen) eingestellt. Wenn sie an Weihnachten den Gottesdienst zu einer bestimmten Uhrzeit besuchen möchten, sollte sie sich frühzeitig für die Gottesdienst anmelden. Nutzen Sie hierzu den Link auf unserer Homepage oder melden Sie sich im Pfarrbüro.

Die Gesamtkirchengemeinde hat einen neuen Gemeindebus angeschafft. Der Mercedes Sprinter wird in kürze ausgeliefert. Anschließend werden die bereits in die Jahre gekommenen Fahrzeugen der Gemeinden veräußert. Dies betrifft auch den VW Bus der Salvatorgemeinde.

Das Sternsingerteam veranstaltet den Sternsingerworkshop am Samstag, den 28. November, um 14 Uhr als Online-Meeting. Bei dem Treffen werden Informationen zu der Sternsingeraktion 2021 gegeben, aber auch Spiel, Spaß und das Sternsingerquiz dürfen nicht fehlen. Interessierte Kinder und Jugendliche sollten sich per Mail unter sternsinger@salvator-giebel.de oder im Pfarramt anmelden. Sie erhalten anschließend die notwendigen Zugangsdaten.

Ende Oktober hat die katholische Gesamtkirchengemeinde auf die aktuelle Entwicklung der Pandemie reagiert und alle KGR-Sitzungen und Ausschüsse für dieses Jahr abgesagt. Präsenzsitzungen sind erst wieder in 2021 vorgesehen, Treffen sind nur zur Vorbereitung und Planung von Gottesdiensten im November und Advent erlaubt.

 

Kirchengemeinderatssitzung am 13. Oktober 2020

Um genügend Abstand zu halten, tagte der Kirchengemeinderat am 13. Oktober im Saal des Gemeindehauses. Infolge der aktuellen Infektionslage musste während der gesamten Sitzung die Maske getragen werden. Um das Leben in der Gemeinde aufrecht zu erhalten, wollte man auf die Sitzungen nicht verzichten.

 

Bei dem Hygienekonzept für die Kirche gibt es inzwischen auch eine Ampellogik. Die aktuelle Stufe „rot“ bedeutet für die Besucher: Anmeldepflicht und tragen der Maske während des gesamten Gottesdienstes. Kinder bis zum 6ten Lebensjahr sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Damit die Luft im Raum weniger zirkuliert, sollten während der Messe die Türen geschlossen und die Heizung ausgeschaltet sein. Bei diesen Vorgaben mit einer Bankheizung eine akzeptable Temperatur zu erreichten, stellt eine kleine Herausforderung dar.

 

Engagiert hat der neue Kirchengemeinderat sein Amt aufgenommen und stellte sich zunächst die Frage: „Wie kommunizieren wir untereinander und mit der Gemeinde?“. Um den Austausch zu fördern, wird im Schaukasten zu den Sitzungen eingeladen und Kurzberichte von den Sitzungen auf der Homepage, im Gemeindebrief sowie im Schaukasten veröffentlicht. Die Aktion „KGR lässt sich sehen“ soll ebenfalls wieder aufgenommen werden. Bei diesen Terminen stehen nach Gottesdiensten die Kirchengemeinderäte auf dem Kirchplatz für Fragen und Anregungen bereit.

 

Im Oktober konnte der ökumenische Erntedank auf dem Ernst-Reuter-Platz mit Beteiligung des Kindergartens Giebel stattfinden. An Kirchweih am Sonntag, den 8. November, findet am Abend um 17 Uhr eine Andacht mit einer Kurzvorstellung der KGR-Mitglieder, einer Fotoschau mit Bildern aus dem Gemeindeleben und einer musikalischen Umrahmung in der Kirche statt. Am 14. November veranstaltet das Kindergottesdienstteam in der Salvatorkirche eine Martinsfeier. Der anschließende Umzug entfällt.

 

Zwischen Krippenfeier und Christmette sowie an Weihnachten ist jeweils ein zusätzlicher Gottesdienst geplant. Gerade an diesen Festtagen sollte möglichst niemand ausgeschlossen sein. Mit der Anmeldung wird die Verteilung der Besucher auf die verschiedenen Feiern geregelt. Schleunigst müssen die Planungen abgeschlossen werden, um die Ankündigungen bis zum Redaktionsschluss für den Dezembergemeindebrief am 1. November einzureichen.