Karfreitag

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Am Karfreitag gedenken wir des Leidens und Sterbens Jesu.

Kreuzweg
um 9.30 Uhr in St. Theresia, Weilimdorf,
um 10 Uhr in Salvator, Giebel.

Kinderkreuzweg
um 11 Uhr in Salvator, Giebel,
um 11 Uhr in St. Josef, Feuerbach und
um 11 Uhr in St. Theresia, Weilimdorf.

Gedenken des Leidens und Sterbens Jesu
um 15 Uhr in Salvator, Giebel,
um 15 Uhr in St. Josef, Feuerbach und
um 15 Uhr in St. Theresia, Weilimdorf.

„H. Schütz: Johannespassion“ Karfreitag in St. Josef

In der Karfreitagsliturgie am Freitag, 30. März um 15 Uhr in Josef wird die Passionsgeschichte nach Johannes in diesem Jahr vom „Chor von St. Josef“ in der Vertonung von Heinrich Schütz vorgetragen werden. Die Rolle des Evangelisten übernimmt, Martin Nagy, Tenor, die Jesuspartie singt Matthias Müller, Bass. Diese Fassung von Schütz ist im Gegensatz zu Bachs opulenten Passionen sehr schlicht gehalten. Der Chor und die Solisten singen ganz ohne Instrumentalbegleitung – a cappella Musik pur.

Karfreitag in Salvator

„Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte Finsternis im ganzen Land“ und: „ Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.“ Diese Dramatik aus dem Matthäusevangelium haben wir nicht in der Johannespassion, die wir in der Karfreitagsliturgie am 30. März 2018 um 15 Uhr in einer Vertonung von Thomas Mancinus (1550-1612) hören werden. Der Renaissancekomponist führt uns sehr gefasst und konzentriert ins Geschehen um Leid und Tod Jesu. Der Chor Salvator ergänzt den musikalischen Rahmen um weitere Sätze aus der Renaissance- und Barockzeit: „Jesu, deine Passion“ von M. Vulpius (1609) in einem Satz von J. S. Bach sowie „Fürwahr, er trug unsere Krankheit“ von Antonio Lotti (1665-1740) und „Gott ist gegenwärtig“ nach einer Melodie von J. Neander (1680) sind schlichte, aber intensive a capella-Werke, die uns helfen, die Gegenwart Gottes zu erfahren und unsere Schmerzen und Unzulänglichkeiten abzugeben. Esther Walter, Chorleiterin

Karfreitag in St. Theresia

“Dieses Jahr wird der Chor schon an Karfreitag eine besondere Stimmungslage anbieten: die “Tenebrae-Musik” – die “Musik der Finsternis”. Das ist wichtig, um eine religiöse Stille bis Ostern zu halten. Nicht nur, weil es eine Tradition ist, sondern weil es uns vor allem gut tut.