„Freitags ohne“ in der Fastenzeit (7/7)

Weitere Rezepte „ohne“

In der letzten Woche machen wir weiter mit Kichererbsen Cacio e Pepe, Afrikanische Mangold-Weizen-Pfanne und Kichererbsen-Suppe. Viel Spaß beim Mitkochen und Guten Appetit!

tschau bis zum nächsten Jahr!!

P.S.: Alte Rezepte ganz unten

Ab dem Aschermittwoch beginnt die 7-wöchige vorösterliche Fastenzeit. Im Rahmen unseres Arbeitskreises „Arbeitskreis Leben Teilen“ beschäftigen wir uns mit der Enzyklika „Laudato Si“, die sich u.a. auch mit den Themen Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit auseinandersetzt. In diesem Sinne möchten wir Ihnen einige fleischlose Rezepte anbieten, die den ökologischen footprint reduzieren, an das traditionelle Freitagsessen ohne Fleisch erinnern und zudem auch gut schmecken!

Kichererbsen Cacio e Pepe (für 4 Personen)
300 gr getrocknete Kichererbsen (in reichlich Wasser mit 1 TL Speisenatron über Nacht einweichen lassen)

3 EL Olivenöl

8 Knoblauchzehen (nach Belieben)

80 gr Parmesan (fein gerieben)

1/4 TL Speisenatron

2 rote Chilischoten (ggfls weglassen)

2 EL Apfelessig

250 gr Spinatblätter

15 gr Peterli grob gehackt

100 gr kalte Butter in 2cm große Würfel geschnitten 

Salz und Pfeffer nach belieben

Zubereitung

– Ofen auf 160 grad vorheizen

– Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen und in einem Schmortopf mit 2 EL Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Knoblauch hinzugeben und kurz mitanbraten. Kichererbsen, Speisenatron, 1,2 l Wasser und grob gemahlenen Pfeffer (ca 40 Umdrehungen) zufügen. Aufkochen und den Schaum abschöpfen.

– Topf verschließen und für 75 Minuten im Backofen garen. Dann 3/4 TL Salz zufügen und weitere 30 Minuten garen. Die Kichererbsen sollen sehr weich sein und die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert sein.

– Chiliringe mit dem Essig und etwas Salz verrühren und beiseite stellen 

– den Spinat mit dem restlichen Öl in einer Pfanne portionsweise erhitzen, salzen, ca 4 Minuten garen bis er zusammenfällt. Peterli unterrühren.

– wenn die Kichererbsen fertig sind, 15 gr Parmesan und ein Viertel der Butter unterrühren, bis die Butter geschmolzen ist. Dann die restliche Butter und Parmesan nach und nach einarbeiten. Ggfls etwa Wasser zufügen.

– nun die Kichererbsen mit dem Spinat und den Chiliringen als topping servieren

(nach Ottolenghi)

 

Afrikanische Mangold-Weizen-Pfanne

Zutaten für 2 Personen:

125g Ebly (Sonnenweizen) (gibt es z.B. bei EDEKA zu kaufen)

– Salz

– 400g Mangold

– 3 EL Erdnussöl

– 1 Banane

– ½ roter Chili

– 2 Frühlngszwiebeln

– 1 EL Rosinen

– 2 gehäufte EL Erdnussmus

– 1 TL Ahornsirup

– 1 EL Currypulver

– 150 ml heißes Wasser

– Saft von 1 Limette

– Pfeffer

Zubereitung:

1. Den Ebly nach Packungsangabe in leicht gesalzenem Wasser zubereiten.

2. Inzwischen den Mangold waschen und den Strunk entfernen. Die Stiele in 5 mm breite Stücke schneiden und in 1 EL Erdnussöl etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Die Blätter sehr fein hacken und beiseitelegen.

3. Die Banane in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Chili und Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Die Mangoldstücke aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

4. 2 EL Erdnussöl in die Pfanne geben, Banane, Chili, Frühlingszwiebeln, Rosinen und eine Prise Salz dazugeben und 2 Minuten scharf anbraten.

5. Anschließend Mangoldstücke, Erdnussmus, Ahornsirup, Currypulver und 150 ml heißes Wasser zufügen und alles 2 weitere Minuten köcheln lassen.

6. Den heißen Ebly und die Mangoldblätter unterheben. Den Herd ausschalten und die Mischung 1 Minute ziehen lassen. Den Limettensaft dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

(Das Gericht schmeckt auch abgekühlt lecker. Darum am besten eine größere Portion zubereiten und am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen.)

Pro Portion 805 kcal, 22g Fett, 117g Kohlenhydrate, 26 g Eiweiß, 9g Ballaststoffe

Aus: Flor, Just: „Krass lecker – vegan

 

Kichererbsen-Suppe

Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel

– 1 große Möhre

– 1 große Sellerie-Stange

– 2 Knoblauchzehen

– ½ gelbe Paprikaschote

– ½ rote Paprikaschote

– 265g Kichererbsen

– 1 Brokkoli

– 1 Bd. glatte Petersilie

– Olivenöl

– 100 ml Sahne

– ½ TL Paprika

– ½ TL italienische Kräuter

– Salz, Pfeffer

ca. 500ml Gemüsebrühe

 

Zubereitung:

1. Das Gemüse waschen und putzen.

2. Öl in einem Topf erhitzen.

3. 1 Zwiebel würfeln und im Öl andünsten.

4. Die Möhre würfeln und im Topf 3 Minuten andünsten.

5. Die Sellerie-Stange in Scheiben schneiden, mit den gehackten Knoblauchzehen dazu geben.

6. Mit je ½ TL Paprikapulver und italienischen Kräutern würzen.

7. Die jeweils halbe gelbe und rote Paprikaschote würfeln und mit 200g Kichererbsen zu dem übrigen Gemüse geben.

8. Gemüsebrühe oder Wasser hinzufügen. Den Deckel auf den Topf setzen und die Suppe zum Kochen bringen.

8. Den Brokkoli in kleine Röschen schneiden und dazugeben. Evtl. mehr Gemüsebrühe oder Wasser angießen.

9. Salzen und pfeffern und 5-7 Minuten weiterkochen.

10. in der Zwischenzeit 2 EL Kichererbsen in Olivenöl anbraten, bis sie goldbraun sind.

11. Den Petersilien-Bund hacken, die Hälfte davon in die Suppe geben.

12. Wenn das Gemüse gar ist, kann die Suppe gemixt werden.

100 ml Sahne angießen und nochmals mixen und die restliche Petersilie unterrühren.

13. Die Suppe verteilen und mit etwas Petersilie und den gebratenen Kichererbsen servieren.

 

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Lachsfilet m. Zitronen-Dill-Risotto u. Fenchel-Apfel-Salat

Zutaten für 2 Personen:

für den Lachs:  2 Lachsfilets à 200g, mit Haut

                        Olivenöl, zum Anbraten

                        Salz aus der Mühle

für das Risotto: 150g Risottoreis

                        1 weiße Zwiebel

                        1 Knoblauchzehe

                        1 Zitrone, Abrieb und Saft

                        40g Parmesankäse

                        1 EL Butter

                        50 ml Weißwein

                        550 ml Gemüsefond

                        1 EL Olivenöl

                        1 Bund Dill

                        Salz aus der Mühle

                        schwarzer Pfeffer aus der Mühle

für den Fenchelsalat:

                         1 mittelgroßer Fenchel

                         1 mittelgroßer Apfel

                         70 ml Weißweinessig

                         50 ml Olivenöl

                         Zucker, zum Abschmecken

                         Chiliflocken, zum Abschmecken

                         Salz aus der Mühle

                         schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. Den Lachs kalt abspülen, trocken tupfen und salzen.

5 Minuten vor Ende der Garzeit des Risottos das Öl in der Pfanne erhitzen und die Lachsfilets von jeder Seite 2-3 Minuten braten. 

2. Fond aufsetzen und erhitzen.

Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Parmesan hobeln. Dill hacken und abdecken.

Öl und Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin 2 Minuten andünsten. Reis zugeben und unter Rühren 1 Minute mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

Ein Drittel des Fonds zugießen und das Risotto 20 Minuten unter Rühren garen, nach und nach den restlichen Fond zugeben. Die letzte Fond-Portion sollte etwas größer sein, damit Zeit für den Fisch bleibt.

2 EL Dill unter den Parmesan mischen. Risotto mit Salz, Pfeffer, 1 TL Zitronenabrieb und 1 EL Zitronensaft abschmecken. Parmesan-Dill-Mischung zum Risotto geben, Butter unterrühren.

3. Fenchel waschen, halbieren und den Strunk mit einem Keilschnitt entfernen. Fenchel mit einem Gemüsehobel in feine Streifen schneiden. Apfel durchschneiden, Kerngehäuse entfernen und auch mit dem Hobel klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

Weinessig, etwas Salz, Zucker und Olivenöl in einer Schüssel verrühren, über den Fenchel-Apfel-Mix geben und mit den Händen gut durchmischen.

4. Den Risotto auf die beiden Teller verteilen, den Lachs darauf anrichten und mit dem Fenchelsalat bedecken.

Aus: Die Küchenschlacht

 

Pellkartoffeln mit Kräuterquark

Zutaten für 4 Personen:

1 kg festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln

– Salz

– 1-2 TL Kümmelsaat

– 1 großer Bund Gartenkräuter ( z.B. Petersilie, Kerbel, Dill, Borretsch, Pimpinelle, Sauerampfer, Estragon)

1 Bund Schnittlauch

– 750g Quark (20% Fett)

– 3-4 EL Leinöl (wahlweise Rapsöl)

– Pfeffer

 

Zubereitung:

Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weich kochen, je nach Größe dauert das 20-30 Minuten.

– Für den Quark die Kümmelsaat in einer Pfanne erhitzen, bis sie knisternd zu springen beginnt. Leicht abkühlen lassen und die Körner fein zerreiben oder hacken. Die Kräuter hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden und sofort mit dem Quark verrühren.

– Kümmelsaat und Leinöl unter den Quark rühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffeln abgießen und zum Quark servieren.

Zubereitung ca. 30 Minuten

 

Semmelknödel-Muffins mit Pilz-Nuss-Rahmsausse

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Muffins:

1 Zwiebel

– 1EL Butter

– 4 Brötchen vom Vortag

– ½ Bd. Petersilie

– 3 Eigelb

– 350 ml Milch

– 3 Eiweiß

– Salz und Pfeffer

Für die Sauce:

10g getrocknete Steinpilze

– 1 Schalotte

– 1 Knoblauchzehe

– 600g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge, Steinpilze)

– 2 EL Butter

– 1 EL Öl

– 250 ml Gemüsebrühe

– 300 g Sahne

– Salz und Pfeffer

– 1 TL geriebene Bio-Zitronenschale

– 1-2 EL Speisestärke

– 70g Walnusskerne

– 1 Bund Schnittlauch (in Röllchen)

 

1. Für die Muffins die Zwiebel abziehen und fein würfeln. In der heißen Butter glasig dünsten. Die Brötchen klein würfeln. Die Petersilie abbrausen und trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen und fein hacken.

2. Brötchenwürfel mit Zwiebel, Petersilie und Eigelben in einer Schüssel mischen. Die lauwarme Milch darüber gießen und die Masse ca. 20 Min. ruhen lassen.

3. Die Steinpilze in 150 ml Wasser mindestens 30 Min. einweichen. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen

4. Die Muffin-Masse verkneten. Das Eiweiß steif schlagen und unter-heben, die Masse salzen und pfeffern. 12 Mulden eines Muffin-Blechs fetten. Die Masse einfüllen und die Muffins ca. 20 Min. backen.

5. Die Schalotte und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Steinpilze abgießen, dabei das Einweichwasser auffangen. Sämtliche Pilze hacken.

6. Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Schalotte, Knoblauch darin andünsten. Frische und eingeweichte Pilze zugeben, kräftig anbraten. Mit Brühe ablöschen und etwas einköcheln lassen. Das Einweichwasser von den Steinpilzen hinzugeben. Alles aufkochen und die Sahne angießen. Die Sauce 5 Min. köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer und Zitronenschale abschmecken. Die Stärke mit wenig Wasser anrühren, zum Binden in die Sauce rühren, aufkochen.

7. Die Nüsse hacken und mit dem Schnittlauch in die Sauce rühren. Die Muffins aus den Mulden lösen und mit der Sauce anrichten. Nach Wunsch mit Schnittlauchröllchen und Zitronenschalenzesten garnieren.

 

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Schaum-Omelett für Süßschnäbel und Pilzliebhaber

Zutaten für 2 Personen: 4 Eier

                                       20-30g Mehl

                                       Milch

                                       Zucker für die süße Variante/

                                       Salz  für die pikante Variante

                                       ca. 15g Margarine oder Butterschmalz

                                      Preisselbeermarmelade (süße Variante)/

                                       400g Champignons (pikante Variante)

                                      2 kleine Zwiebeln

                                       Zitronensaft

Zubereitung:

1. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

2. In einer anderen Schüssel Eigelb, Mehl und etwas Salz bzw. Zuckerverrühren und die Masse mit ein wenig Milch verflüssigen. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

3. Eine beschichtete Pfanne mit der Margarine oder dem Butterschmalz auf mittlerer Stufe erhitzen, die Hälfte des Teiges einfüllen und einen Deckel darauf setzen. Den Herd auf kleine Stufe stellen. Das Omelettbraucht etwa ca. 10 Minuten auf der ersten Seite, dann umdrehen und weiterbacken, bis beide Seiten goldgelb sind. Dann das 2. Omelettzubereiten.

4. Bei der süßen Variante werden die fertigen Omeletts mit Preisselbeer– (oder einer anderen) Marmelade gefüllt und bei Bedarf noch mit gesiebtem Puderzucker überstäubt.

5. Für die pikante Variante die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.  Die Zwiebeln klein würfeln und in einer weiteren Pfanne in Fett anbraten, bis sie glasig geworden sind. Dann die Champignons dazugeben und bei höherer Temperatur anbraten und schmurgeln, bis das Wasser verdampft ist. Mit Salz, Pfeffer  und etwas Zitronensaft würzen.

6. Die fertigen Schaum-Omeletts auf die Teller gleiten lassen, jeweilseine Hälfte mit der Champignon-Masse  belegen und mit der anderen Hälfte zuklappen.

Sehr lecker schmeckt das Omelett auch mit entsprechend zubereiteten Pfifferlingen (frisch oder aus der Dose).

Aus dem Kochbuch meiner Mutter


Cremige Blumenkohlpfanne mit frischen Kräutern u. Roggenbrot

Zutaten für 2 Personen:

1 großer Blumenkohl (ca. 400g o. Blätter)

– 1 EL natives Olivenöl

– 1 gehäufter EL Gemüsebrühpulver

– 2 EL Cashewmus

Msp. geriebene Muskatnuss

– 600 ml Wasser

– Salz, schwarzer Pfeffer

– ½ Bund glatte Petersilie

– ½ Bund Dill

– abgeriebene Schale von 1 kleinen Bio-Zitrone

– 2 Scheiben Roggenvollkornbrot

Zubereitung:

1. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. Die Röschen in etwa 1 cm große Stücke brechen oder hacken.

2. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Blumenkohl darin bei mittlerer Hitze rösten, hin und wieder umrühren. Sobald der Blumenkohl (nach ca. 7 Minuten) leichte Röstaromen bekommt, mit 600 ml Wasser ablöschen. Dann Gemüsebrühepulver, Cashewmus und Muskat einrühren.

3. Den Deckel auflegen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce cremig wird und der Blumenkohl weich ist. Gelegentlich umrühren. Die Mischung mit Salz und Pfeffer ab-schmecken.

4. Während der Blumenkohl kocht, die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken, Zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale unter den Blumenkohl heben.

5. Das Gericht mit Brot servieren.

 

pro Portion: 371 kcal, 20g Fett, 34g KH, 13g Eiweiß, 8g Ballaststoffe

Aus: Flor, Just: „Krass lecker vegan


Kürbis-Pilz-Ragout

Für 4 Portionen:

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

2Knoblauchzehen, feingewürfelt

400g Champignons, geviertelt oder halbiert,

300g Hokkaido-Kürbis, gewürfelt (1-2cm)

Öl,

200g Sahne,

200 ml Gemüsebrühe

2 El Sojasauce

Salz, Pfeffer, Messersp. Chili,

½ Bund Petersilie, gehackt

300g Reis, mit 1,5 facher Menge Wasser gekocht

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch in Öl anschwitzen, Champignons und Kürbiswürfel dazu

und leicht anbraten dann Sahne, Gemüsebrühe und Gewürze dazugeben und

15-20 Minuten bei mittlerer Temperatur garen, gelegentlich umrühren. GGF mit etwas

Stärke die Sauce binden, abschmecken und mit Petersilie garnieren und zum Reis

servieren.

 

 

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Piri Piri
ist die portugiesische Bezeichnung für Chilischoten, weiterhin ein Beiname für scharfe Gerichte in Portugal sowie die Bezeichnung einer pikanten Gewürzsoße. Der Begriff wird auch in Ländern des afrikanischen Kontinents verwendet – dort auch als Peri Peri oder Pili Pili – und hat sich aus den vormals portugiesischen Kolonien heraus verbreitet.

Der Begriff Piri Piri findet sich in Swahili und bedeutet Pfeffer, Pfeffer. Portugiesische Händler brachten kleinschotige Pflanzen der Art Capsicum chinense in die afrikanischen Kolonien. Dort bildete sich der Name heraus. In Staaten wie dem heutigen Angola, Simbabwe, Südafrika oder Uganda wurde der Anbau kultiviert und aus der ursprünglichen Pflanze die Birdeye-Chili gezüchtet. In Malawi und Simbabwe wird diese großflächig angebaut. In Portugal bezeichnet Piri Piri heute generell scharfe Chilis.

500 g Aubergine/Zucchini

oder Kürbis

250 g Champignons

250 g Tomaten o. 1 kl. Dose T.

1 Zwiebel

1 El Curry

1/2 El Pili- Pili oder Chili

1 El edelsüßer Paprika

1- 3 Zehen Knoblauch

Salz, Pfeffer

Auberginen und/ oder Zucchini/Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden mit Zwiebeln und Knoblauch in Öl braten, salzen, mit ½ Liter Gemüsebrühe begießen und 10-15 Min. schmoren lassen. Tomaten in kleine Stücke schneiden, (separat) in etwas Öl dünsten, pfeffern, salzen. Die Champignons vierteln, kurz anbraten, zu dem übrigen Gemüse geben und aufkochen lassen. Übrige Gewürze daran, Vorsicht bei der Verwendung von Pili- Pili, scharf, ggf. Gewürzmenge reduzieren.

Dazu Reis servieren.

 

Kartoffel-Tortilla mit Erbsen

Zutaten für 2 Personen:

400g vorwiegend festkochende Kartoffeln

– 2 Frühlingszwiebeln

– 1 kleine Knoblauchzehe

– 1 EL Olivenöl

– 50 g junge TK-Erbsen

– 4 Stängel Petersilie

– Salz, Pfeffer aus der Mühle, rosenscharfes Paprikapulver

– 4 Eier

– 6 EL Milch

– 6 EL Mineralwasser m. Kohlensäure

Zubereitung (ca. 40 Minuten):

1. Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheinen hobeln oder schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. In einer beschichteten Pfanne (18-20 cm Durchmesser) mit hohem Rand  ½ EL Öl erhitzen, die Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze unter Wenden 7 Minuten garen, dabei nicht braun werden lassen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und die tiefgekühlten Erbsen untermischen. Alle zusammen noch 5-7 Minuten garen, bis die Kartoffeln fast weich sind. In eine Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen.

3. Die Petersilie waschen und trocken schütteln. Die Blättchen von den Stängeln zupfen, fein hacken und unter die Kartoffeln heben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

4. Die Eier mit Milch und Mineralwasser verquirlen. Eiermilch salzen, pfeffern und unter die Kartoffelmasse heben.

5. Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen. Das restliche Öl darin erhitzen. Die Kartoffelmasse in die Pfanne geben und darin bei kleiner Hitze ohne zu rühren 8 Minuten braten. Einen großen flachen Teller auf die Tortilla legen und alles zusammen umdrehen. Tortilla vom Teller mit der hellen Seite nach unten behutsam wieder in die Pfanne gleiten lassen und in weiteren 5-7 Minuten fertig braten.

6. Die Kartoffel-Tortilla auf einen großen Teller gleiten lassen und nach Belieben warm, lauwarm oder kalt verspeisen. Zum Servieren wie eine Torte in Stücke schneiden.

Dazu passt ein Tomatensalat oder ein gemischter Blattsalat.

(pro Portion: ca. 360 kcal; 20g Eiweiß, 18g Fett; 30g KH)

Aus: Das grosse Diabetiker-Kochbuch

 

Exotische Wirsingpfanne

Zutaten für 4 Personen:

80g Erdnüsse

– 10g getrocknete MuErr-Pilze

– 4 Frühlingszwiebeln

– 150g Karotten

– 150g rote Paprika

– 500g Wirsing

– 1 Knoblauchzehe

– 3 cm frischer Ingwer

– 2 El Erdnussöl

– 1 EL Sojasoße nach Geschmack

 

1. Erdnüsse ca. 2 Stunden in heißem Wasser einweichen. MuErr-Pilze mit kochendem Wasser übergießen und nach Packungsvorgabe einweichen. Das Einweichwasser aufheben.

2. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Karotten in dünne, schräge Scheiben hobeln. Paprika entkernen, in Rauten schneiden. Wirsing putzen und in Streifen schneiden, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.

3. Wok erhitzen, die Nüsse in Erdnussöl leicht rösten. Entnehmen. Knoblauch und Ingwer in das Öl geben und sanft anschwitzen.

4. Nacheinander Wirsing, Paprika, Karotten und Pilze in das Öl rühren und bissfest garen. Nach Bedarf Pilzwasser zufügen. Nüsse am Schluss wieder zugeben. Mit Sojasauce ablöschen und abschmecken.

Dazu passt Reis.

Zubereitungszeit: 20 Min., Garzeit: 15 Min., Einweichzeit: 2 Stunden

Aus: Landliebe: Genuss mit Wintergemüse

 

Weitere Rezepte:

Linsensuppe a la Orvieto
ZUTATEN (4Pers.)

200 g Tellerlinsen (keine zum Einweichen!)

50 g geräucherter Bauchspeck

1 große Zwiebel

2 Karotten

3 EL kalte Butter

1 TL Tomatenmark

1 l Geflügelbrühe (Bio Instant)

½ TL Zucker

4 EL weißer Balsamico Essig

300 g Kartoffeln, fest kochend

1 kleine Steckrübe (kann man durch Karotte ersetzen)

1 Stange Lauch

1 Bund glatte Petersilie

2 Paar Wiener Würstchen

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Hinweis – wichtig: Die Gesamtgarzeit richtet sich danach, was auf der Packung für die Tellerlinsen angegeben ist; sie sollte aber zwischen 45 und 60 Minuten betragen, damit dieses Rezept funktioniert.

Den Bauchspeck in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Karotten (auch Steckrübenersatzkarotte) schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 3 Minuten glasig dünsten. Die Speckwürfel zu den Zwiebeln geben und weitere 3 Minuten braten, das Tomatenmark dazugeben und alles nochmals 5 Minuten schmoren. Die Geflügelbrühe in einem separaten Topf erhitzen.

Die Karottenwürfel zu den Zwiebeln geben, 2 Minuten anbraten, mit Zucker bestreuen, mit 2 EL Essig ablöschen und einkochen lassen. Die Linsen dazugeben, mit der Geflügelbrühe aufgießen und bei geringer Hitze „x“ Minuten (siehe Hinweis!) köcheln lassen.

Die Kartoffel und Steckrübe gründlich schälen, waschen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffel- und Steckrübenwürfel nach etwa 20 min Garzeit zu den Linsen geben und fertig garen.

Lauch putzen, der Länge nach halbieren, gründlich waschen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden. Etwa 5 Minuten vor Garzeitende den Lauch zu den Linsen geben. Die Petersilie waschen, trockentupfen und grob hacken. Die Wiener Würstchen schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden und zum Erwärmen in den Eintopf legen.

Die restliche kalte Butter in kleine Würfel schneiden. Den Linseneintopf mit Salz, Pfeffer, 2 EL Essig und 1-2 Prisen Zucker abschmecken. Die kalte Butter einrühren, den Eintopf mit Petersilie verfeinern und servieren.

 

Chili-Bohnentopf

Zutaten für 2 Personen:

2 Paprikaschoten

– 2 mittelgroße Kartoffeln

– 1 Fenchel, ca. 200g

– 1 Zwiebel

– 2 Knoblauchzehen

– glatte Petersilie

– 250g weiße Bohnen (Dose)

– 1 Knoblauch

– 2 TL  Chili-Gewürzmischung

– 2 Lorbeerblätter

– Salz

– 4 TL Öl

Zubereitung;

1. Die Paprikaschoten, Kartoffeln und den Fenchel waschen, putzen und kleinschneiden. Die Zwiebel würfeln und die Knoblauchzehen hacken.

2. Zwiebeln und Knoblauch in 2 TL Öl andünsten. 2 TL Chili-Gewürz-mischung einrühren. Das Bohnenwasser aus der Dose dazugeben.

3. Gemüse, Lorbeerblätter und Salz hinzufügen und zugedeckt etwa 7 Minuten kochen. Die Bohnen unterheben und weitere 5 Minuten erhitzen.

4. Vor dem Essen 2 TL Öl unterrühren und alles mit gehackter glatter Petersilie bestreuen.

Aus: Die neue Brigitte-Diät

 

Blumenkohl-„Steak“ auf Blumenkohlpüree mit Walnuss-Kapern-Salsa

Zutaten für 2 Personen:

für die Steaks u. Püree: 1 großer Blumenkohl

                                      1 kleine Knoblauchzehe

                                      1 Zitrone, Saft und Abrieb

                                      1 EL Butter

                                      2 EL Olivenöl

                                      2 EL Tahini

                                      2 Zweige frischer Oregano

                                      Salz aus der Mühle

für die Salsa: 2 EL Kapern

                     1 rote Chilischote

                     1 Zitrone, Abrieb

                     40g Walnüsse

                     1 EL Korinthen, altern. kleine Rosinen

                     1 EL Sherryessig

                     60 ml Olivenöl

                     4 Zweige krause Petersilie

                     Salz aus der Mühle

für die Garnitur: 1 Zitrone

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

2. Die äußeren Blätter des Blumenkohls entfernen, den Strunk etwas kürzen, aber den Kern intakt lassen. Den Blumenkohl längs halbieren. Aus jeder Hälfte ein ca. 3-4 cm dickes Steak schneiden. Steaks beiseitelegen, den restlichen Blumenkohl grob hacken.

3. Gehackten Blumenkohl in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser 6-8 Minuten weich garen. Abgießen und in einen Mixer geben. Knoblauch abziehen. Zwei Streifen Zitronenschale abreiben und Zitrone anschließend auspressen. Knoblauch, 2 EL Zitronensaft, Tahini und 1 EL Wasser in den Mixer geben und glatt pürieren. Mit Salz abschmecken.

4. Öl und Butter in einer großen, ofenfesten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Oregano, Zitronenschale und die Blumenkohl-Steaks dazugeben. 6-8 Minuten braten, dabei das Öl immer wieder über die Steaks löffeln, bis die Unterseiten goldbraun sind. Steaks wenden, salzen und die Pfanne in den Ofen stellen. 10-15 Minuten rösten, bis die Strünke weich sind.

5. Für die Salsa Walnüsse auf ein Backblech geben und 8-10 Minuten rösten, bis sie duften und leicht dunkler werden. Abkühlen lassen und grob hacken.

Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Kapern trockentupfen, hineingeben und 5-7 Minuten braten, bis sie aufspringen und knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eine Schüssel geben.

1 TL Zitronenschale abreiben. Petersilie fein hacken. Chili entkernen und fein hacken. Walnüsse, Chili, 3 EL Petersilie, Korinthen, Essig und Zitronenschale hinzufügen, und die Salsa mit Salz abschmecken.

6. Für die Garnitur Zitrone vierteln.

7. Das Gericht auf Tellern anrichten und servieren.

 

Aus: Küchenschlacht