„Freitags ohne“ in der Fastenzeit (4/7)

Weitere Rezepte „ohne“

In der vierten Woche machen wir mit weiter Kürbis-Pilz Ragout, cremige Blumenkohlpfanne mit frischen Kräutern u. Roggenbrot, Schaum-Omelett für Süßschnäbel und Pilzliebhaber. Viel Spaß beim Mitkochen und Guten Appetit!

Ab dem Aschermittwoch beginnt die 7-wöchige vorösterliche Fastenzeit. Im Rahmen unseres Arbeitskreises „Arbeitskreis Leben Teilen“ beschäftigen wir uns mit der Enzyklika „Laudato Si“, die sich u.a. auch mit den Themen Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit auseinandersetzt. In diesem Sinne möchten wir Ihnen einige fleischlose Rezepte anbieten, die den ökologischen footprint reduzieren, an das traditionelle Freitagsessen ohne Fleisch erinnern und zudem auch gut schmecken!

 

Schaum-Omelett für Süßschnäbel und Pilzliebhaber

Zutaten für 2 Personen: 4 Eier

                                       20-30g Mehl

                                       Milch

                                       Zucker für die süße Variante/

                                       Salz  für die pikante Variante

                                       ca. 15g Margarine oder Butterschmalz

                                      Preisselbeermarmelade (süße Variante)/

                                       400g Champignons (pikante Variante)

                                      2 kleine Zwiebeln

                                       Zitronensaft

Zubereitung:

1. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

2. In einer anderen Schüssel Eigelb, Mehl und etwas Salz bzw. Zuckerverrühren und die Masse mit ein wenig Milch verflüssigen. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

3. Eine beschichtete Pfanne mit der Margarine oder dem Butterschmalz auf mittlerer Stufe erhitzen, die Hälfte des Teiges einfüllen und einen Deckel darauf setzen. Den Herd auf kleine Stufe stellen. Das Omelettbraucht etwa ca. 10 Minuten auf der ersten Seite, dann umdrehen und weiterbacken, bis beide Seiten goldgelb sind. Dann das 2. Omelettzubereiten.

4. Bei der süßen Variante werden die fertigen Omeletts mit Preisselbeer– (oder einer anderen) Marmelade gefüllt und bei Bedarf noch mit gesiebtem Puderzucker überstäubt.

5. Für die pikante Variante die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.  Die Zwiebeln klein würfeln und in einer weiteren Pfanne in Fett anbraten, bis sie glasig geworden sind. Dann die Champignons dazugeben und bei höherer Temperatur anbraten und schmurgeln, bis das Wasser verdampft ist. Mit Salz, Pfeffer  und etwas Zitronensaft würzen.

6. Die fertigen Schaum-Omeletts auf die Teller gleiten lassen, jeweilseine Hälfte mit der Champignon-Masse  belegen und mit der anderen Hälfte zuklappen.

Sehr lecker schmeckt das Omelett auch mit entsprechend zubereiteten Pfifferlingen (frisch oder aus der Dose).

Aus dem Kochbuch meiner Mutter


Cremige Blumenkohlpfanne mit frischen Kräutern u. Roggenbrot

Zutaten für 2 Personen:

1 großer Blumenkohl (ca. 400g o. Blätter)

– 1 EL natives Olivenöl

– 1 gehäufter EL Gemüsebrühpulver

– 2 EL Cashewmus

Msp. geriebene Muskatnuss

– 600 ml Wasser

– Salz, schwarzer Pfeffer

– ½ Bund glatte Petersilie

– ½ Bund Dill

– abgeriebene Schale von 1 kleinen Bio-Zitrone

– 2 Scheiben Roggenvollkornbrot

Zubereitung:

1. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. Die Röschen in etwa 1 cm große Stücke brechen oder hacken.

2. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Blumenkohl darin bei mittlerer Hitze rösten, hin und wieder umrühren. Sobald der Blumenkohl (nach ca. 7 Minuten) leichte Röstaromen bekommt, mit 600 ml Wasser ablöschen. Dann Gemüsebrühepulver, Cashewmus und Muskat einrühren.

3. Den Deckel auflegen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce cremig wird und der Blumenkohl weich ist. Gelegentlich umrühren. Die Mischung mit Salz und Pfeffer ab-schmecken.

4. Während der Blumenkohl kocht, die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken, Zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale unter den Blumenkohl heben.

5. Das Gericht mit Brot servieren.

 

pro Portion: 371 kcal, 20g Fett, 34g KH, 13g Eiweiß, 8g Ballaststoffe

Aus: Flor, Just: „Krass lecker vegan


Kürbis-Pilz-Ragout

Für 4 Portionen:

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

2Knoblauchzehen, feingewürfelt

400g Champignons, geviertelt oder halbiert,

300g Hokkaido-Kürbis, gewürfelt (1-2cm)

Öl,

200g Sahne,

200 ml Gemüsebrühe

2 El Sojasauce

Salz, Pfeffer, Messersp. Chili,

½ Bund Petersilie, gehackt

300g Reis, mit 1,5 facher Menge Wasser gekocht

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch in Öl anschwitzen, Champignons und Kürbiswürfel dazu

und leicht anbraten dann Sahne, Gemüsebrühe und Gewürze dazugeben und

15-20 Minuten bei mittlerer Temperatur garen, gelegentlich umrühren. GGF mit etwas

Stärke die Sauce binden, abschmecken und mit Petersilie garnieren und zum Reis

servieren.

 

 

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Piri Piri
ist die portugiesische Bezeichnung für Chilischoten, weiterhin ein Beiname für scharfe Gerichte in Portugal sowie die Bezeichnung einer pikanten Gewürzsoße. Der Begriff wird auch in Ländern des afrikanischen Kontinents verwendet – dort auch als Peri Peri oder Pili Pili – und hat sich aus den vormals portugiesischen Kolonien heraus verbreitet.

Der Begriff Piri Piri findet sich in Swahili und bedeutet Pfeffer, Pfeffer. Portugiesische Händler brachten kleinschotige Pflanzen der Art Capsicum chinense in die afrikanischen Kolonien. Dort bildete sich der Name heraus. In Staaten wie dem heutigen Angola, Simbabwe, Südafrika oder Uganda wurde der Anbau kultiviert und aus der ursprünglichen Pflanze die Birdeye-Chili gezüchtet. In Malawi und Simbabwe wird diese großflächig angebaut. In Portugal bezeichnet Piri Piri heute generell scharfe Chilis.

500 g Aubergine/Zucchini

oder Kürbis

250 g Champignons

250 g Tomaten o. 1 kl. Dose T.

1 Zwiebel

1 El Curry

1/2 El Pili- Pili oder Chili

1 El edelsüßer Paprika

1- 3 Zehen Knoblauch

Salz, Pfeffer

Auberginen und/ oder Zucchini/Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden mit Zwiebeln und Knoblauch in Öl braten, salzen, mit ½ Liter Gemüsebrühe begießen und 10-15 Min. schmoren lassen. Tomaten in kleine Stücke schneiden, (separat) in etwas Öl dünsten, pfeffern, salzen. Die Champignons vierteln, kurz anbraten, zu dem übrigen Gemüse geben und aufkochen lassen. Übrige Gewürze daran, Vorsicht bei der Verwendung von Pili- Pili, scharf, ggf. Gewürzmenge reduzieren.

Dazu Reis servieren.

 

Kartoffel-Tortilla mit Erbsen

Zutaten für 2 Personen:

400g vorwiegend festkochende Kartoffeln

– 2 Frühlingszwiebeln

– 1 kleine Knoblauchzehe

– 1 EL Olivenöl

– 50 g junge TK-Erbsen

– 4 Stängel Petersilie

– Salz, Pfeffer aus der Mühle, rosenscharfes Paprikapulver

– 4 Eier

– 6 EL Milch

– 6 EL Mineralwasser m. Kohlensäure

Zubereitung (ca. 40 Minuten):

1. Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheinen hobeln oder schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. In einer beschichteten Pfanne (18-20 cm Durchmesser) mit hohem Rand  ½ EL Öl erhitzen, die Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze unter Wenden 7 Minuten garen, dabei nicht braun werden lassen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und die tiefgekühlten Erbsen untermischen. Alle zusammen noch 5-7 Minuten garen, bis die Kartoffeln fast weich sind. In eine Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen.

3. Die Petersilie waschen und trocken schütteln. Die Blättchen von den Stängeln zupfen, fein hacken und unter die Kartoffeln heben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

4. Die Eier mit Milch und Mineralwasser verquirlen. Eiermilch salzen, pfeffern und unter die Kartoffelmasse heben.

5. Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen. Das restliche Öl darin erhitzen. Die Kartoffelmasse in die Pfanne geben und darin bei kleiner Hitze ohne zu rühren 8 Minuten braten. Einen großen flachen Teller auf die Tortilla legen und alles zusammen umdrehen. Tortilla vom Teller mit der hellen Seite nach unten behutsam wieder in die Pfanne gleiten lassen und in weiteren 5-7 Minuten fertig braten.

6. Die Kartoffel-Tortilla auf einen großen Teller gleiten lassen und nach Belieben warm, lauwarm oder kalt verspeisen. Zum Servieren wie eine Torte in Stücke schneiden.

Dazu passt ein Tomatensalat oder ein gemischter Blattsalat.

(pro Portion: ca. 360 kcal; 20g Eiweiß, 18g Fett; 30g KH)

Aus: Das grosse Diabetiker-Kochbuch

 

Exotische Wirsingpfanne

Zutaten für 4 Personen:

80g Erdnüsse

– 10g getrocknete MuErr-Pilze

– 4 Frühlingszwiebeln

– 150g Karotten

– 150g rote Paprika

– 500g Wirsing

– 1 Knoblauchzehe

– 3 cm frischer Ingwer

– 2 El Erdnussöl

– 1 EL Sojasoße nach Geschmack

 

1. Erdnüsse ca. 2 Stunden in heißem Wasser einweichen. MuErr-Pilze mit kochendem Wasser übergießen und nach Packungsvorgabe einweichen. Das Einweichwasser aufheben.

2. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Karotten in dünne, schräge Scheiben hobeln. Paprika entkernen, in Rauten schneiden. Wirsing putzen und in Streifen schneiden, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.

3. Wok erhitzen, die Nüsse in Erdnussöl leicht rösten. Entnehmen. Knoblauch und Ingwer in das Öl geben und sanft anschwitzen.

4. Nacheinander Wirsing, Paprika, Karotten und Pilze in das Öl rühren und bissfest garen. Nach Bedarf Pilzwasser zufügen. Nüsse am Schluss wieder zugeben. Mit Sojasauce ablöschen und abschmecken.

Dazu passt Reis.

Zubereitungszeit: 20 Min., Garzeit: 15 Min., Einweichzeit: 2 Stunden

Aus: Landliebe: Genuss mit Wintergemüse

 

Weitere Rezepte:

Linsensuppe a la Orvieto
ZUTATEN (4Pers.)

200 g Tellerlinsen (keine zum Einweichen!)

50 g geräucherter Bauchspeck

1 große Zwiebel

2 Karotten

3 EL kalte Butter

1 TL Tomatenmark

1 l Geflügelbrühe (Bio Instant)

½ TL Zucker

4 EL weißer Balsamico Essig

300 g Kartoffeln, fest kochend

1 kleine Steckrübe (kann man durch Karotte ersetzen)

1 Stange Lauch

1 Bund glatte Petersilie

2 Paar Wiener Würstchen

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Hinweis – wichtig: Die Gesamtgarzeit richtet sich danach, was auf der Packung für die Tellerlinsen angegeben ist; sie sollte aber zwischen 45 und 60 Minuten betragen, damit dieses Rezept funktioniert.

Den Bauchspeck in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Karotten (auch Steckrübenersatzkarotte) schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 3 Minuten glasig dünsten. Die Speckwürfel zu den Zwiebeln geben und weitere 3 Minuten braten, das Tomatenmark dazugeben und alles nochmals 5 Minuten schmoren. Die Geflügelbrühe in einem separaten Topf erhitzen.

Die Karottenwürfel zu den Zwiebeln geben, 2 Minuten anbraten, mit Zucker bestreuen, mit 2 EL Essig ablöschen und einkochen lassen. Die Linsen dazugeben, mit der Geflügelbrühe aufgießen und bei geringer Hitze „x“ Minuten (siehe Hinweis!) köcheln lassen.

Die Kartoffel und Steckrübe gründlich schälen, waschen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffel- und Steckrübenwürfel nach etwa 20 min Garzeit zu den Linsen geben und fertig garen.

Lauch putzen, der Länge nach halbieren, gründlich waschen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden. Etwa 5 Minuten vor Garzeitende den Lauch zu den Linsen geben. Die Petersilie waschen, trockentupfen und grob hacken. Die Wiener Würstchen schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden und zum Erwärmen in den Eintopf legen.

Die restliche kalte Butter in kleine Würfel schneiden. Den Linseneintopf mit Salz, Pfeffer, 2 EL Essig und 1-2 Prisen Zucker abschmecken. Die kalte Butter einrühren, den Eintopf mit Petersilie verfeinern und servieren.

 

Chili-Bohnentopf

Zutaten für 2 Personen:

2 Paprikaschoten

– 2 mittelgroße Kartoffeln

– 1 Fenchel, ca. 200g

– 1 Zwiebel

– 2 Knoblauchzehen

– glatte Petersilie

– 250g weiße Bohnen (Dose)

– 1 Knoblauch

– 2 TL  Chili-Gewürzmischung

– 2 Lorbeerblätter

– Salz

– 4 TL Öl

Zubereitung;

1. Die Paprikaschoten, Kartoffeln und den Fenchel waschen, putzen und kleinschneiden. Die Zwiebel würfeln und die Knoblauchzehen hacken.

2. Zwiebeln und Knoblauch in 2 TL Öl andünsten. 2 TL Chili-Gewürz-mischung einrühren. Das Bohnenwasser aus der Dose dazugeben.

3. Gemüse, Lorbeerblätter und Salz hinzufügen und zugedeckt etwa 7 Minuten kochen. Die Bohnen unterheben und weitere 5 Minuten erhitzen.

4. Vor dem Essen 2 TL Öl unterrühren und alles mit gehackter glatter Petersilie bestreuen.

Aus: Die neue Brigitte-Diät

 

Blumenkohl-„Steak“ auf Blumenkohlpüree mit Walnuss-Kapern-Salsa

Zutaten für 2 Personen:

für die Steaks u. Püree: 1 großer Blumenkohl

                                      1 kleine Knoblauchzehe

                                      1 Zitrone, Saft und Abrieb

                                      1 EL Butter

                                      2 EL Olivenöl

                                      2 EL Tahini

                                      2 Zweige frischer Oregano

                                      Salz aus der Mühle

für die Salsa: 2 EL Kapern

                     1 rote Chilischote

                     1 Zitrone, Abrieb

                     40g Walnüsse

                     1 EL Korinthen, altern. kleine Rosinen

                     1 EL Sherryessig

                     60 ml Olivenöl

                     4 Zweige krause Petersilie

                     Salz aus der Mühle

für die Garnitur: 1 Zitrone

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

2. Die äußeren Blätter des Blumenkohls entfernen, den Strunk etwas kürzen, aber den Kern intakt lassen. Den Blumenkohl längs halbieren. Aus jeder Hälfte ein ca. 3-4 cm dickes Steak schneiden. Steaks beiseitelegen, den restlichen Blumenkohl grob hacken.

3. Gehackten Blumenkohl in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser 6-8 Minuten weich garen. Abgießen und in einen Mixer geben. Knoblauch abziehen. Zwei Streifen Zitronenschale abreiben und Zitrone anschließend auspressen. Knoblauch, 2 EL Zitronensaft, Tahini und 1 EL Wasser in den Mixer geben und glatt pürieren. Mit Salz abschmecken.

4. Öl und Butter in einer großen, ofenfesten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Oregano, Zitronenschale und die Blumenkohl-Steaks dazugeben. 6-8 Minuten braten, dabei das Öl immer wieder über die Steaks löffeln, bis die Unterseiten goldbraun sind. Steaks wenden, salzen und die Pfanne in den Ofen stellen. 10-15 Minuten rösten, bis die Strünke weich sind.

5. Für die Salsa Walnüsse auf ein Backblech geben und 8-10 Minuten rösten, bis sie duften und leicht dunkler werden. Abkühlen lassen und grob hacken.

Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Kapern trockentupfen, hineingeben und 5-7 Minuten braten, bis sie aufspringen und knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eine Schüssel geben.

1 TL Zitronenschale abreiben. Petersilie fein hacken. Chili entkernen und fein hacken. Walnüsse, Chili, 3 EL Petersilie, Korinthen, Essig und Zitronenschale hinzufügen, und die Salsa mit Salz abschmecken.

6. Für die Garnitur Zitrone vierteln.

7. Das Gericht auf Tellern anrichten und servieren.

 

Aus: Küchenschlacht