Der Esel sucht eine Herberge!

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Die Adventsaktion 2022 in St. Josef, Feuerbach

Was dem Esel wohl durch den Kopf geht? 

„Was wäre die ganze Weihnachtsgeschichte ohne mich! Hätte Maria etwa den Weg nach Betlehem zu Fuß gehen sollen? Und wer hätte das Gepäck getragen, den Proviant, eine warme Decke für die Nacht und natürlich die Windeln für das Jesuskind. Und wer hätte im Stall für etwas Wärme sorgen können, wären ich und mein Kollege, der Ochse, nicht da gewesen?“

Der Esel hat im Advent einen wichtigen Auftrag: Er trägt die schwangere Maria nach Betlehem. Eine Last, die zugleich Hoffnung bringt. 

Das hat uns zu einer Adventsaktion für unsere Gemeinde inspiriert. 

Viele von uns haben Lasten zu tragen: Sie sind in Sorge ob der zunehmenden Katastrophen rings um uns. Und es bedrücken Einsamkeit, Krankheit, Stress in der Familie, Streit, finanzielle Sorgen… Aber der Advent ist auch die Zeit, wo wir mit einer Hoffnung unterwegs sind: Dass Gott zu uns kommt. Er lässt uns nicht allein und sein Licht macht alles Dunkle hell. 

 

Wir wollen daher in der Adventszeit einen „Adventsesel“ durch unsere Gemeinde wandern lassen. Er sucht eine Herberge für etwa zwei Tage: bei Kindern und bei alten Menschen, bei Familien und Alleinstehenden. Er freut sich, dort aufgenommen zu werden und er hat ein Ohr für die Nöte und auch für die Hoffnungen der Menschen. Konkret sieht das so aus, dass es ein Heft mit kleinen Impulsen gibt, in das man auch seine eigenen Gedanken, ein Gebet, ein Bild etc. eintragen kann. Danach zieht der Esel weiter – d.h. er wird zur nächsten Station gebracht, bis er an Weihnachten an der Krippe ankommt. So können Kontakte entstehen zwischen Menschen, die sich bisher vielleicht nicht kannten. Die aber bereit sind, ihre Anliegen und ihre Hoffnungen miteinander zu teilen. 

Wer dem Esel Herberge geben will, meldet sich also beim Pfarrbüro an. Dort wird der Weg festgelegt, so dass jeder Beteiligte weiß, wo die nächste Herberge des Esels ist. (möglichst in der Nähe) Die Beteiligten machen untereinander aus, wann die Übergabe stattfindet – so, dass es für beide passt. Das kann einfach an der Haustüre stattfinden, oder man lädt auf eine Tasse Tee ein. Einen kleinen Impuls für die Übergabe wird es dafür geben. Das soll keinen großen Aufwand bedeuten, sondern vielmehr eine Geste des Willkommens sein. Wenn Menschen mitmachen wollen, die nicht mehr aus dem Haus können, wird der Esel gebracht und geholt.

Für alle Kinder, die noch mehr über den Esel erfahren möchten, sei die schöne Adventsgeschichte „Marias kleiner Esel“ von Gunhild Sehlin empfohlen, die als Zeichentrickfilm auf YouTube zu sehen ist.

Auch an anderer Stelle wird das Eselchen in Gottesdiensten und Aktionen in St. Josef auftaucht. Näheres wird im Familienprogramm in Kürze veröffentlicht.

Um mitzumachen, braucht es also nichts weiter als die Bereitschaft, seine Tür zu öffnen und sich überraschen zu lassen. Wer weiß, was daraus entstehen kann! Sollten ganz viele mitmachen wollen, werden mehrere Adventsesel durch die Gemeinde wandern…

Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bitte mit Namen, Adresse und Telefon bis spätestens 26.11.22 an.

Pfarrbüro St. Josef, Oswald-Hesse-Straße 74, 70469 Stuttgart
Telefon: 0711 / 85 10 66 Mail: StJosef.Feuerbach(at)drs.de

(Mit der Anmeldung sind Sie damit einverstanden, dass ihre Daten an alle Teilnehmenden weitergegeben werden. In der Gemeinde werden die Daten nach der Aktion gelöscht.)

Wir freuen uns auf neue Begegnungen in unserer Gemeinde!

Mechthild Alber, Bernhard Cornelius, Katrin Gaiser, Brigitte Rückert. (Kirchengemeinderat St. Josef, Feuerbach)