Weltgebetstag 2026 in Stuttgart-Feuerbach

Der ökumenische Weltgebetstag wurde am Freitag, 6. März 2026, in der Gustav-Werner-Kirche in Stuttgart-Feuerbach gefeiert. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr Frauen und Projekte in Nigeria. Die Abendveranstaltung war geprägt von Gebet, Gemeinschaft und Solidarität. Für die unterstützten Projekte konnten rund 750 Euro an Spenden gesammelt werden. Beim anschließenden Beisammensein mit Eintopf, Nachtisch und Tee blieb Zeit für persönliche Gespräche und einen lebendigen Austausch. Mit Vorfreude blicken wir bereits auf das Jahr 2027, wenn der Weltgebetstag sein 100-jähriges Bestehen feiert.

 

Gemeinsam beten, teilen und Hoffnung stärken

Am Freitag, 6. März 2026, kamen zahlreiche Frauen und weitere Gäste in der Gustav-Werner-Kirche in Stuttgart-Feuerbach zusammen, um den Weltgebetstag der Frauen zu feiern. Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung ökumenisch von der evangelischen, katholischen und methodistischen Gemeinden begangen und stand ganz im Zeichen der weltweiten Verbundenheit, des gemeinsamen Gebets und der konkreten Solidarität mit Frauen in allen Teilen der Welt.

Der Weltgebetstag ist weit mehr als ein Gottesdienst. Es ist die größten Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Er verbindet Menschen über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg und macht sichtbar, dass christlicher Glaube immer auch ein Auftrag zur Mitmenschlichkeit, zur Aufmerksamkeit und zum gemeinsamen Handeln ist. Jedes Jahr rückt dabei ein anderes Land in den Mittelpunkt. 2026 galt der Blick Nigeria. Das diesjährige Motto lautet: „Informiert beten – informiert handeln“.

Nigeria ist ein Land voller kultureller Vielfalt, Lebendigkeit und großer Stärke. Zugleich stehen viele Menschen dort vor erheblichen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Gerade Frauen und Mädchen tragen in vielen Lebensbereichen besondere Lasten. Umso wichtiger sind Projekte, die Bildung, Teilhabe, Schutz, Begleitung und neue Perspektiven ermöglichen. Mit den Spenden des Weltgebetstags werden genau solche Initiativen unterstützt und konkret gefördert.

Die diesjährige Feier in Feuerbach machte diese weltweite Verbundenheit auf eindrückliche Weise spürbar. Im gemeinsamen Beten, Singen und Hören wurde deutlich: Wir stehen als Christinnen und Christen nicht nur für uns selbst vor Gott, sondern auch füreinander und für die Menschen, deren Stimmen oft zu wenig gehört werden. Der Gottesdienst eröffnete Raum für Besinnung, Dankbarkeit und Fürbitte, aber auch für die Frage, wie gelebte Solidarität heute aussehen kann.

Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität war auch das Spendenergebnis des Abends. Rund 750 Euro konnten für die Projekte in Nigeria gesammelt werden. Über diese große Spendenbereitschaft freuen wir uns sehr. Sie zeigt, dass der Weltgebetstag nicht nur eine schöne Tradition ist, sondern konkrete Hilfe bewirkt. Jede einzelne Gabe trägt dazu bei, Frauen und Mädchen zu stärken und Hoffnung weiterzugeben.

Ebenso wertvoll wie das gemeinsame feiern der Liturgie war auch das anschließende Beisammensein. Bei Eintopf, Nachtisch und Tee nutzten viele TeilnehmerInnen die Gelegenheit, noch länger zusammenzubleiben, ins Gespräch zu kommen und sich intensiv auszutauschen. Gerade diese offene und herzliche Gemeinschaft gehört für viele untrennbar zum Weltgebetstag dazu. Sie macht erfahrbar, wie wohltuend es ist, Glauben miteinander zu teilen, einander zuzuhören und neue Begegnungen zu ermöglichen.

So wurde der Abend in der Gustav-Werner-Kirche nicht nur zu einer gelungenen Veranstaltung, sondern zu einem lebendigen Zeichen ökumenischer Gemeinschaft in Feuerbach. Allen, die den Gottesdienst vorbereitet, mitgestaltet, musikalisch begleitet, beim Essen geholfen oder durch ihre Spende unterstützt haben, gilt ein herzliches Dankeschön.

Mit besonderer Vorfreude blicken wir schon jetzt auf das kommende Jahr: 2027 feiert der Weltgebetstag sein 100-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum möchten wir wieder ökumenisch begehen und gemeinsam feiern. Schon heute ist spürbar, dass dieser weltweite Gebetstag auch nach vielen Jahrzehnten nichts von seiner Kraft verloren hat. Er verbindet Glauben und Verantwortung, Gebet und Handeln, Nähe und weltweite Solidarität.

Wir freuen uns deshalb schon jetzt auf den Weltgebetstag 2027 und auf ein besonderes Jubiläum, das uns erneut als ökumenische Gemeinschaft zusammenführen wird.