Gemeindegefühl mit Abstand – Erster Gottesdienst nach Shutdown in Salvator

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Gut organisiert zeigte sich die Salvatorgemeinde am Sonntag bei dem ersten Gottesdienst nach einer 8-wöchigen Pause. Ministranten mit Mundschutz kontrollierten am Eingang die Eintrittsscheine und gaben Anweisungen für die Einnahme der Plätze. Der Mesner half mit, damit die Hygieneverordnungen eingehalten wurden. So nahmen die Gläubigen in der Kirche die ausgewiesenen Plätze ein und saßen verstreut im ganzen Kirchenraum.

Beim Anblick der Besucher zeigte sich Pfarrer Hambücher sichtlich bewegt. Nach den mühsamen Vorbereitungen auf diesen Tag, dem Ausarbeiten und Umsetzen der Infektionsschutzkonzepte, fühlte er sich glücklich, wieder die Gemeinschaft zu spüren. Der Abstand von 2 Metern zu den anderen, gab den Besuchern ein Gefühl der Sicherheit. Bei dem gemeinsamen Beten kehrt ein Stück Geborgenheit zurück. Von der Empore ertönte schöne Musik. Hannah und Esther Walter sangen unterstützt von der Orgel eindrucksvoll für die Gemeinde. So schmerzte es nicht, dass man selbst nicht singen durfte.

Es tat gut wieder gemeinsam den Gottesdienst zu feiern, dem Leben wieder ein Stück Normalität zurückzugeben. Anschließend unterhielten sich noch einige im vorgeschriebenen Abstand auf dem Kirchplatz. Bis auf weiteres muss auf den Frühschoppen verzichtet werden.

Bis Donnerstag kann man sich noch für den Gottesdienst nächsten Sonntag anmelden. Falls es mehr Anmeldungen wie erlaubte Plätze in der Kirche gibt, möchte Pfarrer Hambücher einen zweiten Gottesdienst um 11 Uhr anbieten.

  1. Günther Althaus

    Ja, es war ein sehr bewegender Tag und nicht nur Pfarrer Hambücher war sichtlich bewegt.
    Mein Blick schweift durch die Kirche und ich konnte nur sagen: Gut wieder hier zu sein!
    Danke an alle die diesen besonderen Gottesdienst gestaltet haben.