Mariä Himmelfahrt – 15. August

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Mitten in den Sommerferien feiern wir „Mariä Himmelfahrt“. Das Fest erinnert an die “leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel”. Diese wird zwar nicht in der Bibe beschrieben, wurde aber 1950 als bisher letztes katholisches Dogma von Papst Pius XII. verkündet. In diesem mit höchster Autorität verfassten unfehlbaren Lehr- und Glaubenssatz heißt es unter anderem, dass “die Unbefleckte, llzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde”. Nach katholischer Lehre lebt die Seele nach dem Tod weiter, während der Leib erst am Tag des Jüngsten Gerichtes auferweckt wird. Die sofortige leibliche Aufnahme Mariens ist also ein besonderes Privileg, das die herausragende Rolle der Muttergottes betont. Papst Benedikt XVI. hat es einmal so formuliert: “Wir glauben, dass Maria, wie Christus ihr Sohn, den Tod schon besiegt hat.” Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied zu Christi Himmelfahrt. Christus steigt aus eigener Kraft zu Gott empor, Maria dagegen wird in den Himmel aufgenommen. Im Deutschen heißt beides Himmelfahrt, im Lateinischen wird der Unterschied deutlich zwischen “Assumptio Mariae” (Annahme, Aufnahme Mariens) und “Ascensio Christi” (Hinaufsteigen Christi).

Herzliche Einladung zu unseren Festgottesdiensten

um 9 Uhr in Salvator, Giebel und

um 19 Uhr in St. Theresia, Weilimdorf.

Dabei werden auch die Kräuter, die Sie mitbringen, geweiht.

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